Schwalberstieg – das Beste kommt zum Schluß

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 6 Sekunden



Um mal wieder eine Art Doppeldecker-Wochenende zu laufen wollten wir an diesem Wochenende sowohl die 2-Burgentour als auch einen weiteren Traumpfad laufen. Der letzte Traumpfad an der Mosel den wir noch nicht unter den Pfoten hatten war der Schwalberstieg bei Niederfell.
Der Traumpfad ist einer der mittellangen und führt über knappe 13 km oberhalb von Niederfell entlang. Mit 484 Höhenmetern wartet ein ordentliches Profil auf Wanderer und Läufer.

Wir trafen uns mit Benni von UltraMarathonBlog.de in Niederfell auf dem offiziellen Parkplatz des Traumpfades. Da war es recht eng, wenn da im Sommer mehr los ist dann gibt das ein ganz schönes Chaos. Gleich zu Beginn standen wir vor der Wahl in welcher Richtung wir den Traumpfad starten sollen, glücklicherweise liefen wir im Uhrzeigersinn. Mein Zweibeiner scherzte noch dass das eine gute Wahl gewesen sei weil es sofort gleichmäßig bergauf ging. So schnellte gleich mal der Puls hoch, richtig so.
Bis km 6 ging es stetig aufwärts, das hat der Schwalberstieg mit den anderen Traumpfaden gemein die auch an der Mosel starten. Da sammelt man auf den ersten km quasi schon fast alle Höhenmetern bis man oben auf dem Plateau ist. Hier erwartet einen dann meist eine offene Landschaft mit viel Ausblick, wie schon in anderen Tourenberichten erwähnt ist das für Wanderer bestimmt ganz toll. Wir laufen die Dinger aber nicht um flach dahin zu dümpeln sondern um Höhenmeter zu machen und am Besten gut verteilt. Nach dem Hitzlay ging es wieder über schmale Pfade Richtung Startparkplatz, erst ganz gemächlich bis zum Aussichtsturm „Mönch-Felix-Hütte“. Dort das Schild „500 Meter bis Niederfell“ , eigentlich kein Grund zur Freude. Da wir aber noch immer oben auf dem Plateau standen und Niederfell auf Moselniveau liegt war klar was und erwartet. Downhill, Singeltrail, steiniger Untergrund und dank Regen in der letzten Zeit immer wieder tiefe Matschkuhlen. Perfekt! Noch kurz ein Wandererpärchen freundlich bei Seite gedrängt und ab dafür…. Wir liefen vor und gaben ordentlich Gas, Downhill geht halt immer. Benni folgte mit kurzem Abstand und hatte in den engen und nassen etwas mit mangelndem Grip zu kämpfen.
Unten angekommen waren wir froh den Traumpfad im Uhrzeigersinn angegangen zu sein denn so gab es zum Abschluss noch einen kleinen aber feinen Downhill welcher etwas für die Wirtschaftswege im Mittelteil entschädigte.
Auf der Strecke gibt es zwei bzw. drei längere Downhills, die zwar bis auf den letzten eher auf breiten Wegen nach unten führen durch ihre Länge aber ihren eigenen Reizt haben. Der perfekte Traumpfad ist aber auch der Schwalberstieg leider nicht.

Hier geht’s zum Bericht von Benni und hier zum Track. Auch von unserer Seite war das nicht der letzte gemeinsame Ausflug, können wir gerne wiederholen. Spätestens beim WUT oder dem Westerwaldlauf sehen wir und wieder.

Ganz interessant ist der Stoppomat am Startpunkt, dort kann man eine Karte stempeln und sich dann asap zum zweiten Stoppomat begeben. Bergzeitfahren für Hobbyradler. Leider scheint die Strecke ausschließlich über Asphalt zu führen, sonst wäre dass durchaus mal einen Versuch wert, zu Fuß versteht sich.

Eure Bonni




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Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

2 Kommentare

Rainer Neubert · 3. März 2014 um 16:22

Traumschleifen und Traumpfade. Da gibt es ja reichlich Auswahl. Kommt doch am 22. März nach Sommerau. Da laufen wir den Morscheider Grenzpfad. Viele Höhenmeter. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Parkplatz an der Ruwerbrücke, wo die Straße hoch nach Gutweiler führt.

Vielleicht bis dann

Rainer 8-)

    Bonni Traildog · 17. März 2014 um 15:04

    Hallo Rainer, klingt gut danke für die Einladung. Bin da leider schon familiär eingeplant.

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