Der Nette-Schieferpfad….

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 44 Sekunden



Samstag war ich mal wieder auf den Traumpfaden in meiner Gegend unterwegs, diesmal sollte es der Nette-Schieferpfad sein. Ich bin schon ein paar Mal mit dem Auto dran vorbei gefahren, dachte mir aber immer dass es sich nicht lohnen würde für knappe 10 km bis dahin zu fahren. Tjoa was soll ich sagen? Solche Gedanken sollte ich mir in Zukunft sparen denn der Pfad ist wieder der Name ja schon irgendwie sagt wirklich nett zu laufen.

Mit einer Länge von 9,2 km und gerade mal 295 hm ist er einer der leichten und kurzen Traumpfade in der Gegend. Selbst das Traumpfadeportal gibt die Schwierigkeit als leicht an. Das hat zwar in der Regel für halbwegs geübte Trampelpfadläufer nicht viel zu bedeuten, gibt aber schon mal einen kleinen Eindruck was einen dort erwartet.

Nach dem ich aber in den letzten 5 Wochen zweimal über 80 km gelaufen bin war mir das ganz recht. Es läuft aktuell nicht ganz so gut und nach dem letzten Revierguide im Odenwald bei Orkan hatte ich auch die ganze Woche bösen Muskelkater.

Kleiner Tipp für alle die den Traumpfad ebenfalls laufen wollen, startet euer GPS schon vor dem Parkplatz denn der ist unter einer Betonbrücke.


überschaubares Höhenprofil

Gleich zu Beginn fällt mir auf dass der Traumpfad einen sehr aktiven Wegepaten zu haben scheint denn auf der Schautafel prangt ein Portrait desselbigen. Er bittet alle Wanderer und Besucher darum sich zu benehmen und ihm mitzuteilen wenn Mängel und Schäden auffallen. Auch unterwegs säumen viele individuelle Schilder und Infotafeln den Traumpfad. Sehr löblich.

Die ersten Meter verlaufen parallel zur L113 auf einem weichen Untergrund aus Rindenmulch.

Nach ein paar Hundert Meter geht es eine kleine Treppe hinunter und man steht vor einem Umgehungschild….. Bei schlechtem Wetter ist es sicherer den folgenden Anstieg zu umgehen. Nicht mir mir, Wetter war aber auch gut :)






Es geht immer mal wieder links oder recht vom Weg ab zu besonders sehenswerten Eckchen und Ausblicken

Kleiner, dezenter Hinweis doch bitte seinen Müll wieder mitzunehmen.

Auch die Warntafeln sieht man oft…der Mann sorgt sich um seine Gäste
Da hoch zu klettern war mir dann doch zu viel….
Reiter sind mir nicht direkt begegnet


schon recht hoch….
die Nette….


Namensgeberin für den Pfad

Keine Ahnung wie das bei normalem Wasserstand aussieht, aber die Nette hat auch Stromschnellen.

50 Meter Umweg….

….kann man mal machen.

ganz hinten….orientierungslose Orientierungsreiter….
der einzige Mangel der mir aufgefallen ist auf der Strecke.



Blick auf den Nettehof wo scheinbar eine Veranstaltung war, ich tippe auf Hochzeit. Zumindest sahen die Passanten danach aus.

Kurz hinter dem Nettehof ändert sich der Untergrund und wird steinig. Man betritt den Schieferpfad. Hier wurde früher in zahlreichen, größtenteils privaten Stollen der Schiefer abgebaut.










Einer der vielen Stollen ist sogar noch offen und kann besichtigt werden, nur rein klettern sollte man nicht da laut Warntafel Einsturzgefahr besteht.





schroffe Schiefersteinformationen


schmaler Grad an der Felsnase in Trimbs
mehr oder weniger blauer Himmel…insgesamt aber seltsames Augustwetter.
lose Schieferplatten sorgen für wenig Grip




Wer hier nicht aufpasst kann auch schon mal abstürzen….Selfie des Todes sozusagen


Kurz vor Trimbs bei km 7 oder so beginnt eine läuferisch weniger anspruchsvolle Passage, wie bei fast allen Traumpfaden eher für Wanderer mit Hang zum Weitblick gedacht.




Nachdem man in Trimbs die L113 überquert hat beginnt noch einmal ein knapp 3 km langes Stück dass wieder über steinige Pfade führt. Hier kann man wunderbar auf den Zuweg des Traumpfades ausweichen und dort noch ein paar Meter machen.


Abschließend sei gesagt dass es sich hier um einen schönen Traumpfad handelt der auch für Anfänger sehr gut geeignet ist. Was nicht heißt dass es nicht auch mal recht steil hoch oder runter geht. Auf dem Schieferpfadteil sollte man schon ein wenig trittfester sein und nicht zwingend Höhenangst haben da man hier auch mal auf schmaleren Pfaden knapp am Abgrund läuft. Der eine oder andere Schiefersteinabgang sorgt für lose Platten die gerade in den nasseren Jahreszeiten für Schwierigkeiten sorgen könnten.

Ein weiterer ausführlicher Bericht gibt es beim Schlenderer.





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Kategorien: Trailrunning

Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

2 Kommentare

weinbergschnecke · 22. August 2014 um 9:54

Na, das ist doch mal wirklich ein lohnender Weg – kurz, aber mit vielen tollen An- und Ausblicken, bei denen man vor lauter lohnenden Fotomotiven kaum zum Laufen kommt! ;-)

Danke für die schönen Eindrücke!

VG, Anne

Bonni Traildog · 22. August 2014 um 11:25

Danke :)
Das ist irgendwie das Problem bei den meisten Traumpfaden. Im Prinzip sollte man immer zwei Runden laufen, eine zum Knipsen und die andere zum Laufen :)

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