Alternativsportwoche

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 46 Sekunden



Wer mir auf Twitter folgt wird es ja schon mehr als deutlich mitbekommen haben, ich fahre seit gut einer Woche mit dem Rennrad durch die Gegend. Da ich nach dem TRW am 02.08. eh eine Woche Rekom / Regeneration einbauen wollte hat es wunderbar gepaßt dass mein neues Rennrad einen Tag vor dem TRW bei mir eintraf.

Seitdem war ich anstatt zu laufen mit dem Renner unterwegs, zweimal sogar als bike2work Einheit in die Firma. In dieser Woche bin ich knapp 300 km im Sattel gesessen und habe echt Spaß an dieser Art der Fortbewegung gefunden. Es ist ein riesen Unterschied ob man auf einem relativ gemächlichen Trekkingrad oder eben auch einem flotten und leichtgewichtigen Rennrad, die regelmäßigen und langjährigen Rennradler unter euch wissen das eh.

Für mich war das allerdings ein großer Schritt, klar wusste ich immer dass die schmalen Rennreifen deutlich Vorteile in Sachen Reibungs- Rollwiderstand haben würden. Ich bin dennoch begeistert von der Tatsache dass man nur ein paar Mal etwas fester in die Pedalen treten muss und schon fährt man mit Geschwindigkeiten jenseits der 30 km oder gar 40 km/h durch die Gegend. Die Landschaft fliegt förmlich an einem vorbei während man dem rhythmischen Summen der Laufräder auf dem Asphalt lauscht.

Ich schrieb in meinem ersten Post über meinen Drahtesel zwar dass die Berge und ich noch nicht so recht Freunde seien, aber es macht trotzdem echt viel Spaß sich da hoch zu quälen. Flat is boring! Auch oder grade auf dem Renner.

Hier an der Mosel habe ich aber auch wirklich 1a Bedingungen um selbst auf kleinen Touren von um die 30 km am Feierabend ordentlich Höhenmeter zu machen. 160 oder 170 Meter sind pro Anstieg von Moselniveau auf die „Höhe“ kein Problem und Seitenstraßen gibt es hier zur Genüge so dass man nach ein paar Kilometern flach am Wasser entlang immer wieder klettern kann.

Vom Trailrunning weiß ich dass Höhenmeter immer weh tun, der Schmerz aber mit jeder Wiederholung im Grunde nachläßt wenn der Körper sich daran gewöhnt hat. Berge bringen Kraft! Berge bringen Spaß, denn wo man sich hoch quält da darf man im Anschluß dann auch wieder runter ballern und das macht auf dem Renner trotz anfänglicher Angst jetzt schon Spaß.

So werde ich also die verbleibende Zeit im Jahr schauen wie ich möglichst viele Höhenmeter in meine Touren einbauen kann, bereits jetzt bin ich im Schnitt bei 11 positiven Höhenmetern pro gefahrenem Kilometer und bin gewillt das zu steigern.

 

Es wird also noch spannend werden in Sachen Rennradlerei, zumindest für mich.

In diesem Sinne, Kette rechts.





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Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

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