#veggie30 wird erwachsen, 120 Tage Vegetarier

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 39 Sekunden



Eine ungeschriebene Regel in der Arbeitswelt sagt ja bekanntlich dass man sich jede neue Stelle, jeden neuen Job erst einmal 100 Tage anschauen sollte bevor man darüber urteilt und anfängt zu kritisieren. In der Regel fährt man da auch ganz gut mit, man erfährt oftmals erst nach einer Weile die Hintergründe für bestimmt Abläufe und Regelungen und kann sie auch dann erst wirklich bewerten.

Pünktlich zum Jahreswechsel fing ich eine neue „Stelle“ an, als Versuchsvegetarier quasi.

Ich wollte den Januar über komplett auf Fleisch und Fisch verzichten, was in meinem Umfeld oft für seltsame Blicke gesorgt hatte. Viele, die mich sowieso schon für extrem hielten sahen sich nun darin bestätigt. In der Firma gibt es zum Beispiel eine Art Tradition, jeder der Geburtstag hat bringt entweder Kuchen oder Fleischwurst mit. Wer mit Traditionen bricht wird meistens schräg angeschaut und so durfte auch ich mir den einen oder anderen Spruch anhören wenn es für mich an den Tagen eben nur ein trockenes Brötchen gab.

Aller Anfang ist schwer, oder wird einem oftmals schwer gemacht. In der Familie gab es zum Glück keine Probleme, auf der ISPO zum Beispiel war es dafür aber wieder nicht ganz einfach etwas anderes als Fleischkäse und Weißwurst zu finden.

Ich habe mich bis zum heutigen Tag nicht davon beirren lassen und bin einfach dabei geblieben und so heißt es jetzt

[bctt tweet=“120 Tage fleischfrei! #veggie30 wird erwachsen!“ username=“trailrunnersdog“]

Und wisst ihr was? Wenn man mal von der Anfangszeit absieht vermisse ich nichts, konnte gute 5 Kilo abnehmen und bin läuferisch wirklich gut drauf. Wenn das mal keine Gründe sind weiterhin ohne Fleisch aus zukommen!

Update: natürlich ist der Gewichtsverlust nicht direkt auf den Verzicht von Fleisch zurück zuführen. Allerdings ist man Fleisch in der Regel in fetten Soßen und mit entsprechenden Beilagen was dann zum Teil unnötig viele Kalorien mit sich bringt. Ich achte schon etwas länger auf meine Ernährung und habe ich auch vor dem Experiment viel von Salat und Gemüse ernährt, seit Anfang des Jahres wich so eben etwas öfter die Mahlzeit „Schnitzel-Pommes“ oder „Braten mit Beilagen“ dem Grünzeug. So habe ich oftmals nur einen Bruchteil der Kalorien zu mir genommen die ich sonst in mich rein gestopft hätte.

Auf zu den nächsten 120 Tagen!

Ach und keine Angst, Bonni bekommt natürlich weiterhin ihr Fleisch :)





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Kategorien: Gedanken

Sascha

Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

4 Kommentare

schnellebeine · 29. April 2016 um 9:12

Gut durchgehalten. Weiter so. :)

Bei uns verschwindet es auch mehr und mehr und wenn kaufen wir gutes Fleisch.

    Sascha

    Sascha · 29. April 2016 um 15:07

    Danke, bisher gibt es keinen Grund wieder damit anzufangen :)

Andrea · 22. September 2016 um 12:23

Hey Sascha,
wie sieht es denn nach 265 Tagen aus? Noch immer ohne Fleisch und Fisch unterwegs? Ich finde das super. Wie schon an andere Stelle erwähnt – eine tolle Mixture von Themen hier. (D)eine neue begeisterte Leserin!

    Sascha

    Sascha · 22. September 2016 um 12:36

    Hallo Andrea,

    herzlich willkommen hier :)

    Ja ich bin noch immer fleischfrei, Fisch zählt da für mich dazu. Totes Tier ist totes Tier, egal ob es schwimmt, läuft oder fliegt und findet keinen Platz mehr auf meinem Teller.

    Gruß
    Sascha

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