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Sebastian hatte im April seine Morgenroutine vorgestellt und daraus wurde dann der #miraclemorning516, also die aktuelle Challenge. Keine per se sportliche Challenge sondern eher ein Aufbrechen der eingefahrenen Muster am Tag, oder speziell eben am Morgen.

Für mich als eh schon Frühaufsteher (und ich hasse früh aufstehen!), mein Wecker klingelt in der Regel gegen kurz nach 05:00, nichts was ich noch zusätzlich morgens ran hängen kann. Dazu fehlt mir einfach die Zeit, die ist morgens schon anderweitig verplant. Noch früher aufstehen ist auch nicht drin, denn auch so habe ich schon meistens 12 Stunden Tage bis ich von der Arbeit wieder daheim bin und dann war ich noch nicht laufen. Unterm Strich bekäme ich definitiv zu wenig Schlaf, denn früher laufen gehen ist meist nicht drin da ich erst los kann wenn die Kinder schlafen.

Was also tun? Einen Monat aussetzen und im Juni wieder einsteigen? So wirklich konnte ich mich mit der Pause nicht anfreunden und glücklicherweise dominieren im Mai die Tage ohne Außendienst deutlich. Immer toll wenn man die Planung selbst in der Hand hat.

Ich habe also auch ein wenig meine Routine geändert bzw. erweitert. Mein Wecker klingelt weiterhin um die selbe Zeit bzw. zugegebenermaßen ein paar Minuten später. Durch die lange Phase mit den wirklich langen Arbeitstagen in Verbindung mit Laufeinheiten die oft erst um 22:00 und später endeten fehlte mir dann doch etwas Schlaf. Das versuche ich aktuell langsam aber sicher auszugleichen, denn nur ein ausgeruhter Körper kann auch die geforderte Leistung bringen.

Mein Morgen beginnt also weiterhin mit drei Sätzen Liegestütz, einem Überbleibsel der #sallychallenge Challenge im April. Nach einem Frühstück, ebenfalls neu im Plan, geht es aufs Rad und zur Arbeit.

So komme ich jeden Tag auf ca. 70 km Rennradausfahrt mit +/- 470 Hm und ein wenig Krafttraining am Tag. Da ich das Frühstück recht spartanisch halte, starte ich so jeden Tag mit einem Kaloriendefizit und angeregtem Fettstoffwechsel. Bisher musst ich mich auch nur einmal abholen bzw. wieder in die Firma fahren lassen weil die Radklamotten nach einer Regenfahrt bis zum Feierabend nicht trocken wurden.

Großer Vorteil des #bike2work ist dass ich Kilometer mit dem Auto spare, dafür Radkilometer in die Beine bekomme und so auch mehr oder weniger nebenbei etwas für meinen Start im #allebekloppt racing team trainieren kann. Ich wüsste nämlich sonst nicht wie ich die Radkilometer in meiner Kölnpfadvorbereitung unterbringen sollte.

Leider wird die Routine spätestens im Juni wieder anfangen zu bröckeln und zumindest das Radfahren wegfallen müssen, da ist nämlich wieder Außendienst angesagt.

Meine Challenge besteht also daraus zu frühstücken, etwas Krafttraining zu machen und wann immer es geht mit dem Rad in die Firma zu fahren. Klingt banal, aber grade das Frühstück ist ein echtes Novum. Ich würde sonst aber auch unterwegs verhungern auf dem Rad.

bike2work3

Ändert ihr regelmäßig eure Routinen um einseitiger Belastung oder einfach der Langeweile entgegen zu wirken? Wenn ja, schreibt es gerne in die Kommentare!





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