Gefahren auf dem Trail – Erfrierungen

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 58 Sekunden



Heute gibt es mal wieder einen Post aus der Reihe „Gefahren auf dem Trail“, dieser Post führt im Grunde den letzten Post über die Hypothermie fort.

Was ist eine Erfrierung?

Von einer Erfrierung spricht man dann, wenn das Gewebe durch Kälteeinwirkung geschädigt wird. Typische Körperteile die davon betroffen sind, wären die Ohrläppchen, die Nase sowie Finger und Zehen. Eine Erfrierung geht immer mit einer allgemeinen Unterkühlung (Hypothermie) einher. Wird das Geweben nur punktuell einer großen Kälteeinwirkung ausgesetzt spricht man von einer Kälteverbrennung, darum trägt man Handschuhe wenn man mit Trockeneis hantiert. Kennt ihr bestimmt? Damit lässt sich ein toller Nebel fabrizieren…

Auslöser von Erfrierungen

Wie schon im letzten Absatz beschrieben tritt eine Erfrierung in den allermeisten Fällen in Kombination mit einer Hypothermie auf, die Kälteverbrennung soll hier nicht das Thema sein. Schon eine Erfrierung dürfte recht unwahrscheinlich für einen Läufer sein, in der Regel bewegen wir uns ja seltenst dort wo wirklich über längere Zeit keiner vorbei kommt.

  • Wind und hohe Luftfeuchtigkeit
  • zu langer Aufenthalt im Wasser
  • unzureichende oder feuchte / nasse Bekleidung
  • zu wenig Bewegung oder sogar Bewegungslosigkeit
  • der körperliche Zustand (wenig Fettpolster)
  • Erschöpfung / Ermüdung

Symptome einer Erfrierung

Beim Auftreten einer Erfrierung fangen die betroffenen Körperteile an zu schmerzen, es fühlt sich an als würde man mit vielen Nadeln gestochen. Es kann zu einer rot-blauen Verfärbung des Gewebes kommen und, welch Wunder die Körperstellen fühlen sich taub ab. Die Symptome erinnern an Verbrennungssymptome da die Vorgänge im Geweben ähnlich sind.

Erfrierungsgrade

Man unterteilt eine Erfrierung in 4 Grade ein welche fließend ineinander übergehen und nicht klar abzugrenzen sind. Erfrierungen ähneln in ihrer Art den Verbrennungen und werden fast identisch klassifiziert.

  • 1. Grad – Die Haut wird blass, schwillt an und schmerzt.
  • 2. Grad – Die betroffene Partie färbt sich blau-rot, es kommt zur Blasenbildung.
  • 3. Grad – Das Gewebe stirbt nahezu schmerzfrei ab.
  • 4. Grad – Das Gewebe vereist und wird komplett zerstört.

Erste Hilfe bei Erfrierungen

Beim Erfrierungen des ersten und zweiten Grades sollten die betroffenen Körperstellen langsam angewärmt werden. Am besten geschieht das in Kombination mit der generellen Anhebung der Körpertemperatur. Ich verweise dazu auf die Erste Hilfe Maßnahmen bei Hypothermie. Bei Erfrierungen dritten und vierten Grades hilft nur noch die Amputation, die solltet ihr aber nicht auf dem Trail vornehmen ;)

Wie vermeide ich Erfrierungen?

Ihr werdet es ahnen, zieht euch dem Wetter entsprechend an. Achtet darauf, dass eure Ohren, die Nase und alle Körperteile die Endpunkte (Akren) bilden vor Wind und Wetter geschützt sind. Achtet ebenfalls darauf dass sie möglichst trocken und warm bleiben. Kurz gesagt, vermeidet eine Hypothermie und ihr vermeidet auf Erfrierungen.

 

 

Solltet ihr wissen wollen wie so eine Erfrierung den nun aussieht, dann bemüht einfach mal die Suchmaschine oder folgt diesem Link. Lecker ist jedenfalls anders.

 

 

 





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Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

1 Kommentar

Gefahren auf dem Trail - Unterkühlung (Hypothermie) › Trailrunnersdog - Weil 6 Beine einfach mehr Grip haben · 8. November 2016 um 8:38

[…] Denkt auch an die Schuhe! Nasse Füsse können im Gebirge oder Schnee auch mal schnell zu Erfrierungen führen. Achtet dabei, besonders beim 2. und 3. Stadium darauf dass ihr die Person […]

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