angetestet – Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 – Update 2018

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 19 Sekunden



Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1

Das Hydraquiver Vest Pack 1 gehört schon seit der V1.0 zu meinem absoluten Lieblingsteil. Egal ob im Training oder auf Ultrawettkämpfen, das Vest Pack 1 funktioniert zuverlässig und bietet Stauraum für das Nötigste und Komfort.


Anzeige: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Orange Mud und Trailrunnersdog.de entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen.


Orange Mud hat Anfang 2018 das Hydraquiver Vest Pack 1 V 2.0 auf den Markt gebracht. Mit der Erhöhung der Versionsnummer gehen natürlich auch ein paar Änderungen und Verbesserungen einher.

Dies ist also die aktualisierte Version des Testberichts des Hydraquiver Vest Pack 1.

Hardfacts:

 Vest Pack 1 2.0
Gewicht ohne Flaschen277 g
Flüssigkeitsvolumen700 ml
Brusttaschen2
Schultertaschen2
zusätzlicher Stauraumdurchgehende Tasche auf dem Rücken mit zwei Öffnungen
Brustumfang64 cm - 132 cm

Das Hydraquiver Vest Pack – Erster Eindruck

Gewohnt kommt das es daher das Hydraquiver Vest Pack 1 und doch fallen mir direkt die kleinen Änderungen auf. Leicht wie immer und doch robust.

Was direkt auffällt, sind die jetzt zwei elastischen Riemen an der Brust, die auch noch in der Höhe verstellbar sind. Am oberen Riemen prangt eine orange Sicherheitspfeife.

Passform und Tragekomfort

Ich war ja bereits vom Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 2 und dessen Stabilität begeistert da es sehr fest auf den Schulterblättern sitzt und dort nahezu gar nicht hin und her wackelt. Klar, ein wenig Bewegung war immer im System denn ganz vermeiden lässt sich das nun mal nicht. Die Passform beim Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 ist identisch mit der des Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 2 mit dem Unterschied dass das ganze System eben noch mal spürbar leichter geworden ist. Durch die jetzt neu angebrachten zwei Riemen auf der Brust, ist es noch einfacher das Hydraquiver Vest Pack 1 auf seine Körpermaße einzustellen. Die flexiblen Riemen lassen sich sicher festziehen und bieten dennoch viel Spielraum für eine freie Atmung.

Handling

Auch das Handling ist identisch denn auch hier gilt, wer sich am Hinterkopf kratzen kann, der bekommt die Flasche auch aus dem Köcher und eben auch wieder hinein. Durch die zentrale Platzierung der Flasche und die gerade Ausrichtung des Köchers unterscheidet sich der Handgriff nur minimal.

Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1

Wer sich am Kopf kratzen kann, der kommt auch leicht an die Flasche.

Die Kordelstopper der beiden Verschlusskordeln an den Brusttaschen sind jetzt nicht mehr an den selben vernäht. So hat man ein wenig mehr Freiheit was das Öffnen der Taschen angeht. Die Öffnungen der Schultertaschen sind jetzt auch ein klein wenig weiter, sind aber mittels der Verschlusslasche weiterhin sicher zu verschließen.

Stauraum

Sowohl die Brust- als auch die Schultertaschen sind vom Volumen her identisch mit denen des Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 2. Was aber ganz klar fehlt ist die Kordel zum Befestigen weiterer Ausrüstung. Bei mir war dort immer die Regenjacke befestigt.

Der Stauraum auf dem Rücken, links und rechts neben der Flasche eignet sich für Dinge die man während dem Tragen nicht dringend benötigt. Die Taschen sind nicht direkt zugänglich ohne das Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 abzusetzen. Eventuelle Poles oder Selfiesticks bekommt man mit etwas Übung rein und raus. Bei mir findet in den Taschen die Rettungsdecke, Taschentücher und ggf. Blasenpflaster ihren Platz.

Flaschen

Hier ist man recht flexibel was das Volumen angeht. Die mitgelieferte 24 oz (ca. 700 ml) Flasche kann ohne Probleme durch jede andere Trinkflasche ausgetauscht werden.

Praxistest

Seitdem ich das Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 vom Zoll abgeholt habe, trage ich es bei jedem Lauf. Längster Einsatz des Hydraquiver Vest Pack 1, war unter anderem der Fidelitas Nachtlauf über 80 km. Positiv ist mir aufgefallen, dass das VP1 nochmal deutlich stabiler auf dem Rücken sitzt als sein Pendant mit zwei Flaschen. Ansonsten bin ich auch weiterhin vom Konzept überzeugt.

Vor einiger Zeit hatte ich mein VP 2 an einen Bekannten weitergeben, zu dem Zeitpunkt (Sommer 2015) kam gerade das Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 auf dem Markt. Hauptgrund hierfür waren die beiden Flaschen die mir nach einiger Zeit immer zu viel waren und mit nur einer Flasche im Köcher wollte ich nicht rumlaufen. Es hatte sich für mich herauskristallisiert dass immer wenn ich zwei Flaschen hätte brauchen können, ich gleichzeitig mehr Stauraum (für Pflichtausrüstung etc.) benötigt hatte als das Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 2 mir bot.

Jetzt mit dem Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 habe ich eine Möglichkeit gefunden leichter unterwegs zu sein als mit dem Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 2 und dennoch ausreichend Flüssigkeit (Feste Nahrung sowieso) mitzuführen. Jetzt im Winter komme ich recht lange mit einer Flasche aus so dass es in der Regel genügt wenn alle 15 oder 20 km ein VP verfügbar ist. Im Sommer dann eben entsprechend kürzer oder ich ergänze des Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1 mit dem Handheld Hydration Pack.

 





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Sascha

Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

8 Kommentare

geordi2504 · 29. Februar 2016 um 14:25

Hi,

ich finde das Konzept genial. Aber der Preis ist schon etwas heftig. 120 $ für einen Flaschenhalter? Das S-LAB SENSE ULTRA SET von Salomon bekommt man für ~100 € Da hat man meiner Meinung nach mehr davon.

    Sascha

    Sascha · 29. Februar 2016 um 16:16

    Man kann Orange Mud und Salomon nicht miteinander vergleichen. Salomon produziert extrem hohe Stückzahlen an die Orange Mud lange nicht ran kommt, das ist das Problem der kleineren Firmen. So wird es eben auch schwer günstiger zu produzieren als die großen, zudem produziert Orange Mud größtenteils in den USA bzw. in einem Radius von maximal 100 Meilen um den Firmensitz und nicht wie viele andere Hersteller in Fernost. Das ist dann eben auch wieder was was extrem am Preis bemerkbar ist.
    Da ist die Teile leider noch nicht im D-A-CH Raum gibt, sind die Versandkosten und Zölle etc. auch höher als wenn du Salomon oder Nathan etc. kaufst.
    Das ist ein riesen Problem, zugegeben.

    Qualitativ und vom Service und dem Draht zu den Kunden schlägt Orange Mud aber alle anderen großen Hersteller. Bei Orange Mud beantwortet Josh die Mails noch selber :)

    Wer es günstig mag und kein Risiko eingehen will, der kauft bei Salomon, UD, Raidlight und wie sie alle heißen.
    Ich bin ja schon froh dass ich dank dem Discountcode helfen kann die Nachzahlung der Mwst beim Zoll quasi zu egalisieren, so spart man sich noch mal 20%.
    Mir wäre es aber auch lieber wenn es einen Vertrieb hier in Deutschland gäbe und hab schon ein paar Mal daran gedacht das einfach selber zu machen :)

      Jörg Mischke · 29. Februar 2016 um 20:17

      Ich finde Deine Idee, mit dem DEU- Vertrieb anzufangen, sehr sympathisch;-).
      Im Ernst, ich bin mittlerweile sehr überzeugt vom Vest Pack 2. Mit nur einer Flasche trage ich es auch nicht, dann kommt halt nur die halbe Füllmenge rein. Ich komme mit den zwei Flaschen bei warmen Temperaturen ca. 30km weit- der Vorteil ist dann, dass Flaschen leichter als eine Trinkblase wieder zu befüllen sind. Gut wäre in der Tat noch ein wenig Stauraum. Aber die Möglichkeit gibt es ja.

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