Mut zum WUT? Ja! Wiedtal Ultra Trail 2018

Veröffentlicht von Mario am



Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten, 43 Sekunden



Eine Reise wert!
Anstrengend!
Jeder Zeit wieder!

Ja, ja, ja und noch viel mehr ist der WUT, und das Motto, Mut zum Wut haben Steffen und ich bewiesen. Und wir wurden belohnt, mit fantastischer Landschaft, Flusstälern, rauschende Bäche, verwunschene Felsen, Stiegen, Brücklein mindestens 40km nur auf Trampelpfaden!
Wo fange ich an? Vielleicht am Anfang ;)…

Rückblick

Also bei Andrea, Mondreisende und Bewegungsmillionärin daher kannten wir uns, bis dato aber nur aus dem Gesichtsbuch, was sich in Waldbreitbach aber ändern sollte. Oktober 2017 war es denke ich als Andrea sich für den Wiedtal-Ultra (www.mut-zum-wut.de) interessierte, was ist denn das für eine Veranstaltung dachte ich, und schaute mir das Ganze an. Ich bin ja ein Ultra Greenhorn, und der Gruppenlauf Charakter sagte mir schon mal zu, auch kann die Strecke in Etappen gelaufen werden, Aus- und Einstiege sind möglich, kurze Rücksprache mit den Laufkumpels und die Anmeldung ging raus. Denn bei 70 Startplätzen darf man nicht lange zögern. Noch ein Zimmer reserviert, und der Westerwald rückte in Sichtweite.

Anreise/Vorabend

Am Freitag reisten Steffen und ich an, außer eines längeren Staus war es eine entspannte Fahrt. Leider hatten wir die Frühstückszeiten in unserer Unterkunft nicht überprüft und mussten feststellen daß der Start des Laufs und das Frühstück zur selben Zeit begannen. Eigentlich kein Problem bei rechtzeitiger Meldung aber da die Küche nicht mehr besetzt war doch eines. Ich hatte zwar Saft und Kekse als Notvorrat dabei und auch Steffen konnte mit diversen Riegeln aufwarten, aber uns sollte schon noch was Besseres einfallen. Für Tee und Kaffee war dank eines zugänglichen Kaffeeautomaten schon mal gesorgt.
Wir gingen erst einmal die Speicher auffüllen und gleichzeitig schon mal die Küche der Post in Waldbreitbach testen, dort sollte nach dem Lauf das Pastabuffet stattfinden. Ja und hier war unser rettender Frühstücksengel verbogen. Nachdem Steffen dem Kellner unsere Misere geschildert hatte wurde kurzer Hand Brot Butter und Nutella organisiert. Das Frühstück war gesichert. Wir genossen unser Abendessen, eine gepflegte einheimische Hopfenkaltschale und philosophierten über das Wetter und die angesagten Temperaturn für morgen. Laut Vorhersage sollte es ja um 10-15 Grad kälter werden, was ich nicht recht glauben wollte. Um die null Grad, dafür aber keine Niederschläge über den ganzen Tag.
Nachdem wir wieder im Kloster angekommen waren musste nach einer Dusche noch der Ranzen für morgen gepackt werden, was nimmt man den alles mit, angesichts der winterlichen Temperaturen… Wie gut alles organisiert sein sollte wussten wir ja noch nicht.

Samstag/Ultratag

Nach einer kurzen Nacht und eines Blickes nach draußen hatte der Winter wieder Einzug gehalten. Mist! Die Wetter App hatte recht, zum Glück nur leichter Schneefall. Wegen der Kälte über den ganzen Tag/Lauf hatte ich am meisten bedenken. Schnell, noch Tee/Kaffee und die rettende Nuss Nugat Creme einverleibt, Sachen bzw. Berge geschnappt und los ging es zum Start. Hast du alles, ging mir durch den Kopf wo ist das Tuch…Egal wird schon alles da sein.

Start

Am Start herrschte schon rege Betriebsamkeit, Andrea und ihre Freunde von der Laufbrigade Oberberg waren schon da, zusammen mit weiteren “Verrückten“. Trotz der Kälte waren alle gut gelaunt und voll freudiger Erwartung. Die Ersatzkleidung / Schuhe kamen auf den Gepäckhänger und wir bastelten die Startnummern dran. Dann konnte man nur noch warten und Zähne klappern bis es losgehen sollte.

Kurz vor Beginn ertönte eine laute Trillerpfeife, hier herrscht „Ordnung“dachte ich. Das war der Wolfgang, Initiator/Vater des Ultra Trails, er hielt eine kurze Ansprache und wies darauf hin das die Schwächeren doch bitte vorne laufen sollten. Nach einem Foto ging es endlich (kaaaaalt) los.

Hey Ho Let’s Go…

Etappe 1

Drauf auf den ersten Pfad und munter bergan getrabt/gegangen, so läuft das nämlich, die Anstiege werden gegangen! Da sich die Andrea gleich nach vorne orientiert hatte, schloss ich erst mal auf um den ersten Schwatz zu halten, deswegen waren wir doch auch dabei?! Und das war auch die Einstellung der restlichen Läuferschar, teilweise hatte man den Eindruck in einem Bienenschwarm zu stecken so eine „Lautstärke“… Also etwas ganz anderes als ein leistungsorientiertes Rennen bei dem jeder nur der schnellste sein will/muss. Der Erste Halt/ Aussichtspunkt an dem die Ultraschlange wieder zusammen rücken konnte war der Malberg mit seinem imposanten Basaltsteinbruch (die haben hier früher den ganzen Gipfel/Berg abgetragen), der ganze Schotter wurde im Hindenburgdamm verbaut. Ja der gute Wolfgang holte auch immer mal wieder den Erklärbär raus, toll! Damit das Ganze nicht zu sehr ausufert, wir kommen gleich zum ersten VP, versuch ich mal etwas weniger zu schreiben fällt aber schwer, also müsst ihr das doch ertragen. Auf den weiteren Metern hab ich dann kurzer Hand dem Führer auch ein paar Löcher in den Bauch gefragt…Die Hausaufgaben quasi während dem Unterricht erledigt, grins. Ein passionierter Läufer mit eigener Website wo dem Interessierten dann auch Fragen zum Laufen oder was ist die beste Methode gegen Krampfadern, beantwortet werden (www.spass-am-laufen.de). Dahingehend hatte der gute nämlich resultierend aus einer solchen Behandlung auch Schmerzen. Nichtsdestotrotz hatte er die ganze Meute fest im Griff. Hut ab! Ja wo die Rockefellers herkommen weiß ich jetzt auch, und zwar aus der Wüstung Rockenfeld die wir passierten. Auch der Schlussläufer war super auf Zack und ist erst weiter gelaufen als ich mein Geschäft erledigt hatte und wieder vor ihm war. So, Datzeroth VP1, nach gut zwei Stunden erreicht. Hier warteten Warmer Tee, Wasser, Iso, Kekse, Nüsse Cranbeery‘s, frisches Brot leckerer Käse usw. auf die Meute. Nach genau zehn Minuten und einem Pfiff in die Trillerpfeife setzte sich der Ultrazug wieder in Bewegung.

Malberg/Steinbruch

Datzeroth/VP1 ,Kääääse Brot….

Etappe 2

Bis jetzt lief alles super, auch mein linker Oberschenkel den ich mir am Donnerstag zuvor bei meinem ersten Besuch auf der Tartanbahn in diesem Jahr ,leicht gezerrt hatte, verhielt sich ruhig. Vielleicht auch wegen dem halben Pfund Tigerbalm. Einzig die Kälte machte sich nach der Pause wieder bemerkbar, kalte Finger, da hilft nur ein Anstieg um das Blut wieder in Wallung zu bringen. Dieser ließ nicht lange auf sich warten, erst über die Brücke/Wied und dann Berg an. Kurzer Halt oben am Gipfelkreutz mit Blick ins Wiedtal und auf unseren Rastplatz. Weiter ging es über wunderschöne Pfade und zugige Höhenrücken bis zur wildromantischen Neuerburg die heute sogar wieder bewohnt wird. Erbaut von Ludwig dem Zweiten von Thüringen. Wir sind also nicht die ersten „Thüringer“ im Westerwald …Dann trailig nach unten bis ins Nesseltal vorbei an einem alten Bauernhof/Mühle. Bei einem kurzen Halt an einer Kapelle, erfuhren wir das eine Tochter des Hofes “Rosa Flesch“, in Waldbreitbach einen Franziskanerinnen Orden gründete aus dem einer der größten Krankenhaus Träger Deutschlands entstanden ist. Weiter ging es durch das Tal und dann natürlich wieder nach oben, wir wollten ja nicht nur Kilometer sammeln sondern auch noch ein paar Höhenmeter…bis zum VP2 welcher auf einem Parkplatz am Mutterhaus des Klosters in Waldbreitbach gelegen war, direkt vor unserer Unterkunft. Zu den üblichen Verdächtigen an Essen und Trinken kamen noch Kaffee (Steffen war glücklich) und heiße Kartoffel mit Salz, ein Verpflegungstraum vom Feinsten! Gerade bei der Kälte die immer mehr in die Knochen kroch, super toll. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Jürgen und sein Versorgungsteam!!!

 

„Erklärbär“ in Aktion

Paparazzi…

In Reih und Glied…

Neuerburg

Etappe 3

Ab hier hatten wir einen neuen Führungsläufer, Wolfgang ließ sich ablösen. Wunderbare Trails  bergab was ich wegen der Kälte aber nicht so toll fand, die Hände schon wieder Eiszapfen. Wann kommt endlich der nächste Anstieg? Der kam zum Glück. Insgesamt muss man aber sagen das dieser Abschnitt, auch wegen der „frische“ des Führungsläufers etwas flotter war, was sich auch durch ein Auseinanderziehen des Läuferfeldes bemerkbar machte. Es ist aber auch nicht einfach über 60 Läufer mit unterschiedlichem Leistungsspektrum unter einen Hut zu bekommen, zumal die „langsamen“ sich auch nicht direkt hinter dem Führer befanden/nicht da laufen wollen. Kenne ich von Lauftreffs bei uns zu Hause sehr gut. Man kann sich gar nicht auf die Geschwindigkeit des Schwächsten einstellen wenn nur die starken Läufer vorne laufen. Und wie gesagt es war kalt, da will ich zulaufen…hat eine Weile funktioniert, bis wir wieder Warten mussten, ein Teufelskreis. Auf dem Streckenabschnitt gab es auch einige Baumhindernisse #kriechenundbücken. Sobald dann der VP3 in Sicht kam gab es kein Halten mehr! Hier waren mir die zehn Minuten Pause aber zu lang, da der Verpflegungsstand auf einem Hügel ohne Windschutz lag, wenn dort nicht noch ein Bus geparkt hätte wären wir davon geweht.

Bachlauf

Etappe 4

Also zu laufen, wieder warm werden, einen neuer Pacemaker gab es auch. Unser nächster Halt, kurz nach passieren der Marathondistanz, ein Spalier für die Ultrafrischlinge, Andrea war auch dabei, Hut ab, locker flockig lief sie dabei immer noch munter erzählend. Der Wiedtal Ultra war ihr erster, aber bestimmt nicht ihr letzter! Vielleicht kommt Sie zum neuen Highlight in unserer Gegend dem Südthüringentrail im September, wozu Ihr liebe Leser natürlich auch herzlich eingeladen seid, sofern ihr noch einen Startplatz bekommen solltet (suedthueringen-trail.de). Ich bin bei der Premiere 2017 den Wichteltrail gelaufen, schönes Ding für Einsteiger 17 km, es werden darüber hinaus auch zwei Ultradistanzen 47,5/64,9 km angeboten die es in sich haben. Mittlerweile, seit Karfreitag und dank Kai, kenne ich die restliche Strecke, das wird anspruchsvoll, aber schön. Aber zurück zu Wolfgangs Baby, wir waren nach der Ultrataufe weiter gezogen und an einem Aussichtshöhepunkt angekommen den ich mir trotz Kletterpartie mit Seilsicherung, nicht entgehen ließ. Es hatte sich gelohnt, das Roßbacher Häubchen zu erklimmen. Eine tolle Rundumsicht über diese traumhafte Gegend. Inzwischen machte ich mir schon etwas Sorgen um den guten Steffen der seit Km 35 über Knieschmerzen klagte und wie die Ultraläufer so sind, auch extrem leidensfähig ist. Nach ein paar weiteren Kilometern war VP4 erreicht, schön windgeschützt in einem Tal gelegen, sogar die Sonne ließ sich blicken und auch Wolfgang war wieder wie schon bei VP3, anwesend um nach dem Rechten zu sehen bzw. unserem Guide letzte Anweisungen zu geben. Steffen ließ sich auch nicht beirren und wollte unbedingt weiterlaufen.

Ultra Taufe

 

Blick vom

Häubchen

Etappe 5

Nach einer Stärkung #kartoffelpower ging es steil nach oben. Ich war seit Mitte des Laufes mit Stöcken unterwegs, erstens um das ganze mal zu testen und mittlerweile auch weil es am Berg wirklich was bringt. Aber nicht nur bei meinen „billigen“ Läuferkrücken, sondern auch bei den Kollegen hatten sich Runde Ablagerungen aus gefrorener Erde an der Spitze gebildet. Das ganze machte den Stockeinsatz schwierig. Oben angekommen musste erst mal gewartet werden bis alle wieder zusammen waren. Eigentlich kein Problem, bei der Kälte schon, es wurde zunehmend schwieriger die Bande zu bremsen. Durch Waldarbeiten war der Weg stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ja auch im Westerwald sieht es teilweise schlimm aus, leider zählt immer noch Geld mehr als Natur. Auf einer zugigen Bergkuppe, wartete Wolfgang auf uns um noch einmal nach seiner Schar zu sehen, der Wind pfiff hier aber auch derartig, das die Mütze vom Führer sich verabschiedete und ich ihn dann kurzerhand auch hinter mir ließ (eigentlich sollte keiner vor dem Führungsläufer laufen), immer der Meute hinterher die vorauseilte und sich hoffentlich auskannte. Nach einem kurzen letzten Anstieg ging es einen schönen Pfad downhill nach Waldbreitbach. Unten angekommen mussten wir dann erst mal wieder warten, kaaalt, ja sogar die Schläuche der Trinkblasen waren eingefroren, bevor wir bis zur Brücke über die Wied weiter liefen. Hier war dann kurz vor dem Ziel finaler Halt bis auch die Letzten wieder aufgeschlossen hatten. Und das war mein Steffen dem bzw. seinem Knie der Schlußdownhill den Rest gegeben hatte. Noch einmal brachten wir gemeinsam die Brücke zum schwanken und liefen überglücklich ins Ziel.

                                                                      Frohsinn am Berg

Serpentinentrail

 

Brückentrail

 

Zieleinlauf

Ziel

Hier wartete auch noch eine Überraschung auf mich, der gute Sascha, Trailrunnersdog himself, stand fotografierend im Ziel. Leider reichte meine Zeit nur zu einem kurzen Handschlag und ein paar Worten. Den der Ersatzkleiderbeutel vom Steffen war verschwunden und ich eilte hinter den anderen her um die Verwechslung zu klären. Also heute kein Autogramm vom Chef :). Uns war nämlich so kalt das wir bei längerem Aufenthalt wahrscheinlich festgefroren wären. So ging es in unsere Unterkunft zum Duschen und aufwärmen. Zur Belebung hatte ich extra das gute Schwarzbacher Doppelkaramel mitgebracht, was wir uns auch schmecken ließen.

Abendprogramm

Deshalb trafen wir als letzte beim Pastaessen ein. Was aber nicht schlimm war, den es gab genug und zwar in rauen Mengen! Nachdem alle satt waren wurden noch die Urkunden und die sehr gelungenen T-Shirts verteilt. Zu meiner Erleichterung liefen die anderen auch etwas steif und eckig durch die Gegend, es ging also nicht nur mir so. Nach ausreichender Flüssigkeitsaufnahme, kurzkettige Kohlenhydrate wohlgemerkt, verabschiedeten wir uns vom Orgateam und legten uns zur Ruh.

Beim Frühstück mit Ausblick(ein Traum) über ganz Waldbreitbach waren sich die zwei Thüringer einig das das hier ein tolles Fleckchen Erde und auch zu anderen Zeiten eine Reise wert ist.

So, nun bin ich am Ende meines Laufberichtes an gekommen, ganz schön lang geworden, mein erster Ultrabericht im wahrsten Sinne des Wortes. Wem das zu langatmig war der äußert sich bitte negativ, freue mich über jegliche Reaktion, aber bitte hier im Blog, auf Facebook ist zwar auch schön, aber der Herr Zuckerberg speichert das nur für sich und es kann keine richtige Diskussion entstehen was schade ist.

Bis die Tage euer Mario





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Mario

Thüringer Waldläufer mit fränkischem Migrationshintergrund. Donnert mit seiner Jack Russel Hündin Holly über schmale Pfade.

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