Zuletzt aktualisiert am

Altra Lone Peak 4 im Test

159€
8.6

Passform

7.5/10

Stabilität

10.0/10

Dynamik

9.0/10

Dämpfung

7.5/10

Grip

7.5/10

Verarbeitung

10.0/10

Stärken

  • breite Zehenbox
  • Zero Drop 0 mm Sprengung
  • guter Grip
  • angenehme Dämpfung

Schwächen

  • bisher keine


Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 58 Sekunden



Altra Lone Peak 4 – Komfort und Freiheit

Anzeige: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit renntier.de / AL Sport GmbH und Trailrunnersdog.de entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen.

Hardfacts

NameLone Peak 4
Sprengung0 mm
Gewicht289 g
Fußbett5 mm
ZwischensohleDual Layer EVA / A-Bound mit StoneGuard
AußensohleMaxTrac Gummi mit TrailClaw
FeaturesGaitertrap
Obermaterial Quick Dry Air Mesh
UVP Hersteller159€ Link zum Shop von Renntier.de

In der Regel präsentiere ich euch die hier getesteten Schuhe als erstes einmal in sauber und ansprechend “hergerichtet”. Beim Altra Lone Peak seht ihr das Ergebnis, wenn der Tester (also ich) einfach zu ungeduldig ist und einen Schuh unbedingt auf den Trail scheuchen will. Daher sind alle sauberen Fotos von Altra geborgt und die mit Dreck von mir.

Mit Veröffentlichung dieses Testberichtes, hatte mich der Altra Lone Peak 4 gute 100 km über die steinigen Moseltrails begleitet.

Erster Eindruck des Altra Lone Peak 4

Mit dem Altra Lone Peak 4 steht der zweite Schuh von Altra in meinem Schuhregal. Mein Einstiegsschuh war der King MT 1.0, ein relativ leichter und minimalistischer Schuh fürs Grobe. Der Lone Peak ist etwas schwerer und vor allem gedämpfter als der King MT. Er wird vom Hersteller als moderat gedämpft eingeordnet.

Die Verarbeitung ist solide und der Schuh macht einen wertigen Eindruck. Für knapp 160€ erwarte ich allerdings auch Qualität.

Wie sitzt der Altra Lone Peak 4 am Fuß?

Die Schnürung des Lone Peak 4 ist direkt aber nicht zu fest und lässt sich gut dosieren. Die mittlere Lasche ist mehr oder weniger frei beweglich und verteilt den Druck auf dem Spann sehr gut.

Die breite Zehenbox lässt den Fuß viel Platz zum Arbeiten und engt nicht ein. Das Konzept der breiten Zehenbox ist mit ein Grund, warum ich die Marke Altra so interessant finde. Grade auf der Langstrecke empfinde ich das als sehr angenehm und es hilft mir blaue Zehennägel zu vermeiden. Die sehen nämlich nicht nur nach nix aus, sondern tun unter Umständen auch echt weh.

Altra Lone Peak 4 Zehenkappe
Die Zehenkappe schützt den Tollpatsch auf dem Trail

Obwohl ich den Lone Peak als auch den King MT in Größe 45 habe, gibt es doch deutlich Unterschiede in der Größe der Schuhe. Keine Ahnung was Altra da treibt, aber das macht die Wahl der passende Größe nicht einfacher. In der Breite gibt es keine oder kaum merkbare Unterschiede in der Größe. der Lone Peak ist allerdings ein gutes Stück länger als der eigentlich gleichgroße King MT.

Durch die breite Zehenbox hat man bei längeren Downhills viel Platz. Schnürt man die Altra Lone Peak nicht ordentlich, kann das aber auch schnell zum Nachteil werden. Die Schnürung lässt sich aber zum Glück gut dosieren und hält den Fuß da wo er hingehört.

Sohlenkonstruktion und Grip

Die 25 mm dicke Sohle schluckt zuverlässig die allermeisten Unebenheiten und Schläge die man so auf dem Trail abbekommt. Mit dem Altra Lone Peak 4 hat man zwar kein mega gedämpften Schuh am Fuß, aber ausreichend Komfort auch für lange Läufe. Trotz der Dämpfung verliert man aber nicht das Gefühl für den Untergrund, hier ist Altra ein guter Mix gelungen. Das Laufgefühl unterscheidet sich sehr deutlich von dem im Altra King MT.

Altra Lone Peak 4 auf dem Trail
Hier fühlt sich der Altra Lone Peak wohl.

Wie alle Altra Modelle kommt auch der Lone Peak 4 selbstverständlich mit 0 mm Sprengung daher. Wer das nicht gewohnt ist, sollte hier etwas langsamer machen.

Die Sohle kommt im bekannten Design, so wie man es von Altra kennt. Die groben Stollen packen gut auf allen Untergründen und geben dem Läufer viel Sicherheit. Die MaxTrac™ Gummisohle ist sehr robust und die Zwischensohle mit StoneGuard verzeiht auch mal Fehltritte auf dem Trail.

Spitze Steine und Wurzel spürt man zwar trotzdem, aber wirklich schmerzhafte Erfahrungen musste ich während des Testzeitraumes nicht machen. Altra bekommt es also gut auf die Reihe dem Fuß zwar Schutz vor Steinen und Geröll zu bieten, ihm aber nicht das Gefühl zu nehmen.

Altra Lone Peak 4 Gaiter Trap

Mit der Gaiter Trap Schlaufe an der Seite des Schuhs, bietet Altra einen weiteren Fixpunkt für ihre Gamaschen. Neben dem Klett an der Ferse und dem auffälligen Haken auf dem Lone Peak, wird die Gamasche also an 4 Punkten befestigt. Das sollte Dreck, Steinchen und Stöckchen fern halten. Da ich bisher noch nicht mit den Altra Gamaschen unterwegs war, bleibt das allerdings Spekulation.

Für wen eignet sich der Altra Lone Peak 4

Ich wäre grundsätzlich geneigt zu sagen, dass der Altra Lone Peak für jedermann passt, wäre da nicht die Sprengung von 0 mm. Daran sollte man generell schon gewöhnt sein, oder ausreichend Geduld mitbringen um seinen Körper langsam ranzuführen.

Der Altra Lone Peak 4 ist ein moderat gedämpfter Schuh mit ausreichend Grip für deutsche Mittelgebirge mit steinigen und wurzeligen Pfaden. In meinen Augen ein Schuh der dank Dämpfung und StoneGuard in der Zwischensohle in jeden Gelände funktionieren dürfte. Wer Wert auf minimalste Sprengung und viel Bewegungsfreiheit für die Zehen legt, der dürfte bei Altra generell recht glücklich werden.

Die angenehme Dämpfung macht den Schuh zu einem tollen Begleiter auf langen trailigen Läufen. Für mich also zu 100% ein Langstreckenschuh der allerdings auch für kurze und flotte Läufe ausreichend Dynamik besitzt und gut abrollt.

Wer also plant lange, steinige Trails mit viel Gepäck zu laufen, für den dürfte der Altra Lone Peak 4 sehr interessant sein. Für mich definitiv ein Kandidat für so Läufe wie den KoBoLT oder auch den WiBoLT.





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