Produkttests

Anzeige – Keego die flexible Titan Trinkflasche

Keego Titan Trinkflasche

59€
8.5

Verarbeitung

10.0/10

Design

10.0/10

Handling / Funktion

8.0/10

Preisleistung

6.0/10

Stärken

  • Geschmachsneutral
  • Auslaufsicheres Ventil
  • Produktion in Europa

Schwächen

  • etwas schwer zu drücken
  • der hohe Preis

Anzeige: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit KEEGO Technologies GmbH und TrailRunnersDog.de entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen.

Das Wiener Unternehmen Keego Technologies GmbH hat sich auf die Fahne geschrieben die Sporttrinkflasche zu revolutionieren. Die Hightechflasche von Keego ist ein mehrschichtiges Konstrukt aus Titan und Kunststoff.

Die Schicht aus reinem Titan soll dabei das Getränk sauber und frei von Ablösungen aus der Flasche halten. Der Kunststoff schützt dabei das Titan vor Kratzer sowie Stößen und hält die 750 ml Flasche dabei sicher in allen gängigen Flaschenhaltern.

Der Clou bei der Geschichte ist, dass das Titan so dünn ist, dass sich die Flasche noch immer mit einer Hand während der Sporteinheit quetschen lässt.

Hardfacts

Volumen750 ml
Gewicht92 Gramm inklusive Deckel
AbmessungenHöhe ca. 24 cm
Breite: 6 cm (unten) und 7 cm (oben)
MaterialAußenmaterial: Kunstoff
Innenmaterial: Titan
Ventil: Kunststoff
ReinigungSpülen mit Wasser genügt – Keine Freigabe für die Spülmaschine

Mein erster Eindruck von der Keego Titan Trinkflasche

Mein erster Eindruck war ausgesprochen gut. Meine Vorfreude auf die Flasche war allerdings auch entsprechend hoch. Verspricht Keego ja nichts anderes als quasi eine Revolution in Sachen Trinkflaschen und für den hohen Preis von 59€ musste ja auch was tolles kommen.
Die Keego Titan Trinkflasche kommt in einer schicken Pappschachtel daher. Inklusive Motivationsspruch in der Deckelinnenseite der Schachtel.

Die Flasche selbst liegt gut in der Hand, ist aber gefühlt etwas breiter als meine bisherigen Flaschen.

Die Keego Titan Trinkflasche im Einsatz

Ich sag es gleich frei raus; die Keego Flasche funktioniert (wer hätte es gedacht) wie ein reguläre Trinkflasche eben funktioniert. Lediglich zwei Dinge unterscheidet sie von ihren Verwandten aus Vollkunststoff.

Auch wenn Keego verspricht, dass ihre Flasche in jeden handelsüblichen Flaschenhalter passt, wissen wir Radfahrer, dass das nicht immer zu 100% der Fall ist. Es gibt einfach Halter-Flaschen Kombinationen die besser passen als andere. In den Topeak Flaschenhalter passt die Keego Flasche zwar rein, aber arg zu wild darf es dann nicht werden, sonst fällt sie wohl raus. In meinen 08/15 Billig Flaschenhalter passt sie dafür umso besser rein.

Pro’s

Dank der Titanbeschichtung nimmt die Keeg Trinkflasche wirklich keine Geschmäcker an. Im Test habe ich die Keego Trinkflasche ausschließlich Iso Getränke oder Saftschorlen befüllt. Zum Teil fieses klebriges Zeug, was beispielsweise meine Trinkblasen schon nach der erste Verwendung ziemlich gelb werden lies. Nicht so die Keego Flasche, die nach dem Spülen unter klarem Wasser wieder frisch und geschmacklos war. Wie sich die Trinkflasche über einen längeren Zeitraum schlägt, wird sich noch zeigen.

Das Ventil der Keego ist besonders schlau gedacht und konstruiert. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Push-Pull-Ventil, welches sich beim Hereindrücken des Mündstücks auslaufsicher verschließt. So weit so bekannt, der Clou kommt bei geöffnetem Mundstück, denn das Ventil öffnet sich erst bei einem gewissen Druck auf die Flasche. Gefällt mir gut, denn viele meiner Radflaschen fangen auf holprigeren Fahrten mit der Zeit an zu lecken und zu tropfen. Das nervt und verschmiert den Rahmen nur unnötig.

Mit den 750 ml der Keego Flasche kommt man schon recht weit. Mir persönlich genügt das bei nicht allzu warmen Wetter gute 2 Stunden, mit einer zweiten Flasche am Rahmen oder einem Trinksystem auf dem Rücken verlängert sich diese Zeit dann entsprechend. Ich persönlich halte 750 ml für eine gute Größe am Rad.

Keego Titan Trinkflasche am Canyon Exceed
schicke, blaue Flasche. Ich mag blau.

Contra’s

Der bisher einzige Negativpunkt in meinen Augen ist, dass sich drückt die Flasche nicht so einfach wie reguläre Trinkflaschen aus Kunststoff drücken und quetschen lässt. Das liegt meiner Meinung nach auch am gefühlt dickeren Durchmesser der Flasche. Die Keego Titan Trinkflasche hat eine leicht konische und angedeutete quadratische Form mit abgerundeten Ecken, die der optimalen Druckverteilung dienen soll. Das funktioniert bei meiner Handgröße nicht recht gut, aber arg viel kleiner dürfte die Hand eben auch nicht sein.

Mein Fazit

Die Titan Flasche von Keego gefällt mir unterm Strich sehr gut. Das Mundstück mit dem Antitropfventil ist klasse und hält gut dicht. Die Flasche an hat bisher keinen Geschmack meiner Iso Getränke angenommen und lies sich immer gut reinigen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der höhere Widerstand den die Flasche leistet, wenn man sie quetscht um daraus zu trinken. Aber hey…ist ja auch immerhin innen mit einem Metall beschichtet. Soweit alles gut mit der Flasche und bis hierhin auch eine klare Kaufempfehlung…wäre da nicht der Preis.

Mit knapp 60€ ist die Keego Flasche unheimlich teuer, auf den ersten Blick. Vergleichbare Radflaschen auf dem Markt kosten so um die 15-20 €, wenn man Wert darauf legt, dass sie den Geschmack ebenfalls nicht verfälschen. Wie lange dass dann bei einer Kunststoffflasche möglich ist, wissen wir wohl alle. Keego hingegen verspricht eine lange Lebensdauer inklusive voller Funktionstüchtigkeit.

In internen Tests kamen die Tester auf 10.000 Quetschbewegungen, was wohl je nach Nutzungshäufigkeit in etwa einer Nutzungsdauer von 3 Jahren entspricht, so Keego.

Das ist in meinen Augen ein wirklich guter Wert, so lange halten es meine 08/15 Plastikflaschen nicht aus. Der auf den ersten Blick hohe Preis von 59€ relativiert sich dann hier wieder etwas. Keego ist sich allerdings auch bewusst, dass sie damit nur bedingt konkurrenzfähig sind und hofft, dass sie schon bald den Preis senken können.

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Ich laufe gerne weit und lange, mittlerweile fast ausschließlich abseits der Straße und meist weit weg von Asphalt. Trailrunning ist meine Art zu laufen, denn auf dem Trail oder im Wald, da finde ich Ruhe und Entspannung. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert, Distanz ist was mich reizt.

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