Anzeige: Das Produkt für diesen Test wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, um es ausgiebig zu testen und euch so mit den aktuellen Informationen zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen.
Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind wie immer auf meinem Mist gewachsen.

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Vario Sport GymBox
Mein Fazit
Stärken
Markierungen auf Bändern für Trainingskontrolle
Klein und flexibel einsetzbar
Stufenlose Längenverstellung
Schwächen
4.7

Variosports Gymbox – der innovative Schlingentrainer

Ein leidiges Thema… Alternativsport. Ich laufe gerne, sehr gerne. Im Grunde bin ich kein Sportler, ich bin Läufer. Ich spiele in der Regel keine Ballsportarten und wenn dann nur mit meinen Töchtern im Garten. Da gewinne ich dann immer und laufe meist nicht Gefahr mich zu verletzen. Sieht man mal vom Rennradfahren ab das Mitte 2015 dazu kam, ist Laufen tatsächlich mein einziger Sport.

Jetzt habe ich allerdings schon feststellen dürfen dass man vom Laufen, so rein von der Optik eher nicht wirklich sportlicher wirkt. Man wird eben schmal und das war es dann auch. Da mir die Optik in dem Fall aber auch nicht so wichtig ist, fand ich mich damit ab. Das ging so lange gut bis ich die Laufumfänge erhöhte habe um auf den Ultradistanzen besser parat zu kommen. Dann fingen „die Probleme“ an, ich bekam Rückenschmerzen beim und nach dem Laufen, merkte wie meine Haltung von Kilometer zu Kilometer litt und der teilweise schwere Rucksack machte das irgendwie nicht besser. Ich fing halbherzig mit Stabiübungen an und hörte damit immer recht schnell wieder auf. Gymnastik ist nix für Männer! Dachte ich. Ich versuchte mich man den üblichen Verdächtigen, Liegestütz, Kniebeugen, Klimmzüge etc. Ich kaufte mir Eisenstangen und stemmte Gewichte daheim. Ich fand immer mehr Spaß daran auch mal was für den Rest des Körpers zu tun und die langen Distanzen fielen mir zunehmends leichter.

Wie das aber nun mal so ist, irgendwann wird alles (außer Laufen und Radfahren) irgendwie langweilig. Durch einen Test des Formbelt der Firma Variosports bin ich dann auch auf deren anderen Marken aufmerksam geworden und fand dort die Gymbox. Von der Funktion her ist die Gymbox ein Schlingentrainer, so ein Foltergerät bei dem man mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Ein befreundeter Personaltrainer hatte mir vor einiger Zeit mal von den Schlingentrainern erzählt und war begeistern. Sein Körperbau lies bei mir auch keine Zweifel aufkommen dass die Dinger effektiv eingesetzt werden können. Nunja, jetzt habe ich seit mittlerweile Mitte Mai die Gymbox im Einsatz und will hier an der Stelle ein paar Worte dazu verlieren.

Vorteile der Gymbox:

  • schnell und stufenlos per Knopfdruck verstellbar
  • Individuelles Training abhängig von der Leistungstufe möglich
  • Als mobile und stationäre Version verfügbar
  • Vereint Fitnessgerät mit Designerstück
  • Größe gerade mal 10*10*8 cm
  • Gurte bis zu 2 m ausrollbar

Bauart und System

Die Technik die in der Gymbox steckt erinnert an einen Anschnallgurt aus dem Auto, das Material ist das selbe und somit extrem belastbar. Unter der Abdeckung der Gymbox steckt ein stufenloses Abrollsystem das per Knopfdruck gelöst und in der Höhe eingestellt werden kann. Auf dem Gurt selbst sind drei Längenmarkierungen eingenäht und jede Übung im mitgelieferten Handbuch bezieht sich auf eine dieser Längen. Je nach Montagehöhe kann man die Länge aber eben auch individuell justieren.

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Zubehör

Geliefert werden neben der Gymbox, zwei Halteschlingen inkl. Karabiner zur Befestigung, ein Gurtstück um die GymBox beispielsweise an einem Baum oder Klettergerüst zu befestigen. Ein Türanker wird ebenfalls mitgeliefert, so ist man mit der Gymbox maximal flexibel was den Ort des Trainings angeht, denn selbstverständlich lässt sich die Box auch einfach irgendwo an der Wand festschrauben.

Eine Übungs-DVD und ein Handbuch, ebenfalls mit Übungen runden das Paket ab.

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Übungen

Hier sind einem absolut keine Grenzen gesetzt. Sowohl auf der DVD als auch im Handbuch sind ein paar Grundübungen enthalten, die so erstmal vollkommen ausreichen um einen ordentlichen Muskelkater zu produzieren. Die Übungen reichen von „einfachen“ Stabiübungen bis hin zu recht komplexen Ganzkörperübungen.

Durch diverse Variationsmöglichkeiten in den einzelnen Übungen, variiert der Schwierigkeitsgrad enorm. Entscheidend ist hier u.a die Länge der Bänder, der Neigungswinkel des Körpers, die Entfernung zum Aufhängepunkt, die Dauer der Übung, die Fußstellung (einbeinig, zweibeinig, eng stehend oder breitbeinig etc.) und die Ein- bzw. Zweihandmodus. So kann jeder mit der Gymbox auf Anhieb und recht gut auf sein Leistungsvermögen abgestimmt trainieren.

Unter http://gymbox.de/schlingentraining-uebungen-2/ findet ihr ein paar Grundübungen, unzählige weitere Varianten findet ihr in den üblichen Videoportalen. Es gibt dort Auswahl ohne Ende und das für jedes Leistungsniveau.

Meine absolute „Lieblingsübung“ ist übrigens der Recrunch, bei dem man eine Liegestütz mit einem Crunch kombiniert. Sehr effektiv und sau anstrengend. Diese Übung beansprucht eine Menge Muskeln im Körper und ich spüre jeden einzelnen noch Tage danach.

Auf Fitzuhause.net haben Frederik und Daniel noch einen ziemlich ausführlichen Test zu Schlingentrainern im Allgemeinen veröffentlicht. Da könnt ihr auch mal reinschauen und euch Inspirationen holen. Die beiden führen die Übungen auch…ähm, etwas sauberer aus als ich.

YouTube player

Fazit

Ein Schlingentrainer ist immer eine gute Ergänzung für uns Läufer oder Radfahrer, denn allzu oft „vergessen“ wir unser Stabitraining in der Regel. Mit der Gymbox von Variosports hat man dann auch gleich einen Schlingentrainer mit dem man nicht nur wirkungsvoll gegen muskuläre Defizite angehen kann, sondern auch ein wahres Designerstück. Die Gymbox ist klein, handlich und somit mobil oder einfach nur unauffällig wenn man sie in der Wohnung nutzt. Mit der Gymbox braucht ihr im Grunde keine weiteren Geräte für euer Krafttraining.

Dieser Beitrag wurde am 7. August 2016 veröffentlicht und zuletzt am 27. Januar 2022 von Sascha aktualisiert

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Sascha Rupp

Ich laufe gerne weit und lange, mittlerweile fast ausschließlich abseits der Straße und meist weit weg von Asphalt. Trailrunning ist meine Art zu laufen, denn auf dem Trail oder im Wald, da finde ich Ruhe und Entspannung. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert, Distanz ist, was mich reizt.View Author posts