Anzeige: Das Produkt für diesen Test wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, um es ausgiebig zu testen und euch so mit den aktuellen Informationen zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen.
Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind wie immer auf meinem Mist gewachsen.

Ich hatte es im Blogpost zur Kooperation mit VitalBodyPlus ja schon angekündigt, dass ich hier im Blog auch noch die Stabilsisierungphase bzw. eine Zeit nach der Stoffwechselkur beleuchten wollte. Immerhin ist es nach solchen Diäten nicht ungewöhnlich, dass man dem Jojo Effekt zum Opfer fällt. Der folgende Post ist also ausdrücklich nicht im Rahmen der Kooperation entstanden.

Kurzer Recap zur Diätphase

Wir erinnern uns mal kurz an die Ausgangslage vor dieser Stoffwechselkur und an die Rahmenbedingungen. Gestartet bin ich zum Monatsbeginn Juli mit 84 Kilogramm Körpergewicht und sollte u.a. mithilfe der DailyShakes für 4 Wochen maximal 1000 Kcal zu mir nehmen. Nach Rücksprache mit dem VIP Coach Magdalena haben wir das Limit etwas angepasst und ich durfte bei Bedarf die durch Sport verbrannten Kalorien in Form von mehr Eiweiß (auch als Shake) oder extra Gemüse wieder zu mir nehmen. Nach 30 Tagen hatte 5 cm Umfang an der Taillie und 6 cm am Gesäß verloren. Mein Gewicht am 31.07. lag bei 77,2 Kilogramm, was knapp 7 Kilogramm Gewichtsverlust bedeutete.

Die Stabilisierungsphase

In dieser Phase, um die es jetzt hier gehen soll, wird die Energiezufuhr wieder recht deutlich erhöht. Als Regel gibt VitalBodyPlus hier 80 % des Grundumsatzes an. Gewisse Lebensmittel sollten weiterhin gemieden werden, Alkohol und Fast Food zum Beispiel oder auch sonstige fettige Lebensmittel.

Mein persönliches Kalorienlimit habe ich in dieser Phase auf 1700 Kcal festgelegt, das entspricht in etwa 90 % meines Grundumsatzes und berücksichtigt bereits einen Teil meines Verbrauchs durch den Sport. Mir erschien es wenig sinnvoll, das Limit tiefer zu setzen, um dann dennoch quasi täglich drüber zu liegen, weil ich entweder auf dem Rad gesessen habe oder laufen war.

Wie esse ich seitdem?

Die DailyShakes bzw. vergleichbare Shakes sind tatsächlich immer noch Teil meiner Ernährung, wenn auch nicht mehr täglich bzw. meistens eben weiterhin zum Frühstück. Der Grund warum ich das weiterhin so handhabe ist recht einfach, es ist eben recht einfach und bequem sich morgens einen solchen Shake zuzubereiten. Unter der Woche bestand mein Frühstück in der Regel sowieso nur aus Haferflocken bzw. einem Müsli, also ebenfalls einer schnellen unkomplizierten Mahlzeit. An den Wochenenden bin ich jetzt wieder bei meiner alten Routine angelangt und frühstücke dann wie gewohnt Brötchen, es sei denn ich breche auf eine längere Radfahrt oder einen Lauf auf.

Meine restlichen Mahlzeiten enthalten weiterhin viel Gemüse, relativ wenig Fett und ich achte generell mehr darauf wie ich den gesamten Tag über essen. Ist zum Beispiel ein „echtes“ Abendessen geplant, passe ich mein Mittagessen entsprechend an. Das passiert meistens dann, wenn ich außerhalb essen muss.

Jojo Effekt – Ja oder nein?

Die spannende Frage zum Schluss. Wie sieht es mit dem Gewicht aus? Konnte ich es halten und wie hat sich die Stoffwechseldiät um die Anpassung meiner Ernährung auf meinen Sport ausgewirkt?

Wie man schön sehen kann, hat sich mein Gewicht seit Ende der Diätphase zum 01. August so um die 77 Kilogramm eingependelt und liegt phasenweise sogar noch drunter. So sehr ich mich dann auch immer die das Erreichen der 75 Kilogramm Marke freue, so sehr weiß ich aber auch, dass das aktuell nur eine normale Schwankung darstellt. Meist lagen davor dann ein paar Tage mit mehr Training und somit auch mit mehr Flüssigkeitsverlust und weniger Zeit zum Essen. Der befürchtete Jojo Effekt ist also nicht eingetreten.

Das Training

Das Training läuft sowohl auf dem Rad als auch beim Laufen sehr gut. Nicht selten fallen aktuell PRs auch meinen Haussegmenten und auch die Durchschnittsgeschwindigkeit meiner Rennradtouren steigt insgesamt.

Die Anstiege auf meine Hometrails werden gefühlt immer leichter und ich habe auch nicht mehr das Bedürfnis meine geliebte Ausrede „bergauf gehen ist eh viel effektiver…“ zu nutzen.

Mein abschließendes Fazit

Abnehmen mit Pülverchen und Pillen? Klingt seltsam und wenig nachhaltig, das gebe ich zu. Versucht hatte ich es in der Vergangenheit schon ein paar Mal mit eben diesen Diätshakes. Denn auch wenn man relativ viel Sport treibt, nimmt man leider nicht von alleine ab und wie ich selbst erleben durfte, nimmt man sogar dennoch zu. Die Kooperation mit VitalBodyPlus hatte für mich den wichtigen Effekt, dass sie eine gewisse Verbindlichkeit in meiner Verhaltensänderung geschaffen hat. Aufgeben war da also nicht drin, denn ich bekam ja alles, was ich für den Erfolg gebraucht habe, frei Haus geliefert. Eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten betrifft ja auch immer alle Mitmenschen in der näheren Umgebung und so war es für mich in der Vergangenheit immer recht einfach wieder in alte Muster zurückzufallen.

Ich weiß jetzt (und wusste es eigentlich schon vorher) worauf ich bei meiner Ernährung achten muss und sehe die letzten zwei Monate als eine Art Reset. Ich konnte gut Gewicht reduzieren und habe es geschafft, dass mir das Laufen wieder leichter fällt. Das hat dazu geführt, dass ich wieder mit Freude ein paar extra Schleifen laufe oder auch mal unbequeme Anstiege mehrfach angehe.

Einige meiner T-Shirts oder Hosen passen jetzt wieder deutlich besser und ich habe nicht immer das Gefühl den Bauch einziehen zu müssen. Für mich hat sich die Stoffwechselkur also durchaus gelohnt.

Was ich aber auch nicht verschweigen will ist, dass die ganze Geschichte nicht ganz billig war. Denn abgesehen vom Produkt, das man bei VitalBodyPlus kauft, kosten hochwertige Nahrungsmittel (in meinem Fall viel frisches Gemüse und diverse Tofu Varianten) eben mehr als das bequeme Fast und Convenience Food.

Dieser Beitrag wurde am 6. September 2021 veröffentlicht und zuletzt am 17. Januar 2022 von Sascha aktualisiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

nv-author-image

Sascha Rupp

Ich laufe gerne weit und lange, mittlerweile fast ausschließlich abseits der Straße und meist weit weg von Asphalt. Trailrunning ist meine Art zu laufen, denn auf dem Trail oder im Wald, da finde ich Ruhe und Entspannung. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert, Distanz ist, was mich reizt.View Author posts