Produkttests

Anzeige – Luma Boost LED Stirnband

Luma Enlite Boost Stirnband

Luma Boost LED Stirnband

129€
8.8

Verarbeitung

10.0/10

Leuchtdauer

6.0/10

Leuchtstärke

8.0/10

Gewicht

10.0/10

Handling

10.0/10

Stärken

  • intuitive Bedienung
  • Rücklicht
  • sehr leicht
  • bequem zu tragen
  • Textil austauschbar

Schwächen

  • Akku Leistung gering
  • Lichtkegel nicht fokusierbar

Luma Boost – Innovation from Austria.

Anzeige: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Luma Enlite GmbH und TrailRunnersDog.de entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen.

Hardfacts

Leuchtintensität1. Modus: 025 lm / 05 Meter / 9 h -15 h 30 min
2. Modus: 060 lm / 08 Meter / 5 h 30 min – 6 h 45 min
3. Modus: 125 lm / 30 Meter / 2 h 45 min – 3 h 15 min
4. Modus: 220 lm / 40 Meter / 1 h 40 min – 1 h 50 min
Gewicht70 Gramm Stirnband und Leuchteinheit
GrößenS/M 54-57 cm
L/XL 58-63 cm
Rücklichtfunktion ja, 2 Leuchtmodi
Stromversorgungintegrierter 1100 mAh Akku und per handelsüblicher Powerbank erweiterbar
EinsatzzweckLaufen, Wandern, Spaziergänge, Outdoor
UVP129 €

Erster Eindruck Luma Boost

Die Luma Boost kommt mit einem angenehm weichen und breiten Stirnband aus 80% Polyamid und 20% Elastan daher. Die Innenseite ist leicht angeraut und sehr saugfähig. Ich war etwas überrascht, wie leicht das gesamte System ist, immerhin steckt hier auch einiges an Leistung drin.

Wer ein Stirnband der Österreicher in den Händen hält, hat keinen billigen Kram vor sich. Nähte und Taschen (in denen die Technik steckt) sind gut verarbeitet.

Die Luma Boost ist im Grunde modular aufgebaut, denn das Herzstück, sprich die LED Lampe inklusive Akku kann man nach Belieben in eines der bei Luma erhältlichen Stirnbänder oder Mützen einsetzen. Sowohl Mütze als auch Stirnband sind jeweils in blau, schwarz und violett erhältlich. Wer sich nicht entscheiden kann oder sowohl für Winter als auch Herbst gewappnet sein möchte, der kauft einfach das Kombi-Set für 169€ (Luma Boost) bzw. 149€ (Luma Active). Jedes Wechseltextil einzeln kostet 49€, und die Lampensets 89€ bzw. 69€. Es ist sogar ein Wechseltextil für den Sommer erhältlich, sodass man hier maximal flexibel ist.

Die Leuchtstufen der Luma Boost

Die vier Leuchtstufen sind gut abgestimmt. So hat man mit den ersten beiden Modi den Nahbereich ausrechend angedeckt, während Modi 3 und 4 für den Fernbereich gedacht sind. So nutzt die Luma Boost für den Nahbereich die untere der beiden LEDs und schaltet dann für mehr Power ab Modus 3 die obere LED hinzu. Beide LEDs haben je zwei Leuchtstufen.

Als zusätzliches Sicherheitsfeature verfügt die Luma Boost (die 122 lm Version Active im Übrigen ebenfalls) über ein Rücklicht mit zwei Leuchtmodi.

Die Bedienung der Luma Boost

Die LED Lampe verfügt über genau einen Taster und dieser steuert das gesamte Leuchtverhalten der Lampe.

  1. Zum Ein- und Ausschalten muss der Taster so lange gedrückt werden, bis die Lampen entweder leuchten oder aus gehen. Logisch, ich weiß. Beim Ausschalten blinken die Front LEDs zur Bestätigung dreimal.
  2. Um die Rücklichter umzuschalten den Taster 1-2 Sekunden drücken, die vorderen LEDs blinken wieder zu Bestätigung. Das Rücklicht kann entweder als Dauerlicht, Blinklicht oder eben ohne Funktion betrieben werden.
  3. Den Lichtmodus vorne schaltet man um, indem man weniger als 1 Sekunden den Taster betätigt und durch die Modi Nahlicht schach, Nahlicht stark und Fernlicht 1 und 2 schaltet.

Der Tragekomfort

Am Tragekomfort der Luma Boost gibt es nichts zu meckern. Die fast nicht zu spürenden 70 Gramm Gesamtgewicht machen die Stirnlampe zu einem Hauch von Nichts. Bisher die leichteste Stirnlampe dieser Leistungsklasse die ich in meiner Technikbox habe. Das geringe Gewicht geht aber leider auch ganz klar zu Lasten der Akkukapazität, denn mit gerade mal knapp unter 2 Stunden Leuchtdauer im 220 lm starken 4. Modus muss man hier Abstriche hinnehmen.

Die Akkukapazität

Auf den ersten Blick ist der Akku der Luma Boost der Flaschenhals des ganzen Systems. Mit 1100 mAh ist er nicht das was man ein Kraftpaket nennen würde. Daran gibt es erstmal nichts zu beschönigen, die Zahlen sprechen hier für sich.

Durch einen smarten Clou, wird die Luma Boost dann aber doch auch langstreckentauglich. Der Lampe kann mit Hilfe einer handelsüblichen Powerbank zu mehr Lebensdauer verholfen werden. So hat man für seine Feierabendläufe eine sehr leichte und komfortable Stirnlampe und bei den längeren Läufen wandert das Akkupack eben in den Rucksack. Das ist eine Lösung mit der ich persönlich sehr gut leben kann, denn bei vielen anderen Lampen ist der Akku das Bauteil, das die Lampe unnötig schwer macht.

Der Akku der Luma Boost kann mit jedem handelsüblichen USB Ladegerät oder an der USB Buchse des Laptops geladen werden. Ein 100 cm langes USB Kabel liegt der Lampe bei. Da es sicher hierbei wieder um ein handelsübliches USB Kabel und keinen Superspezielstecker handelt, kann man hier auch noch Länge gewinnen in dem man ein anderen Kabel verwendet. Das wird je nach verwendetem Laufrucksack dann im Kombination mit dem Akkupack interessant.

Zu beachten ist hierbei allerdings, dass man die Luma Boost nicht länger als 5 Stunden am Akkupack betreiben sollte.

Pflege des Luma Boost Stirnband

Wie es sich für einen körpernahen Sportartikel gehört, ist das Stirnband der Luma Boost bei 40° C mit der restlichen Funktionsbekleidung waschbar. Dazu kann man die gesamte Technik einfach entnehmen und das Textil separat waschen. Das LED Lampenset ist IPx4 zertifiziert und somit gegen “allseitiges Spritzwasser” geschützt. Einem Regenlauf steht also auch nichts im Wege, sieht man mal vom Schweinehund ab.

Luma Boost in der Praxis

Ein sehr eindrückliches Video der Luma Boost und Active gibt es im Youtube Kanal von ENJOYYOURBIKE.

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Mein Fazit

Die Luma Boost trägt sich sehr bequem und käme für mich auch ohne LED Leuchte als Kopfbedeckung in Frage. Beim Tragen spürt man im Grunde nicht, dass man eine Lampe auf dem Kopf trägt. Das Stirnband ist so geschnitten, dass es die Ohren bedeckt und somit auch wirklich einen Mehrwert an kühlen Tagen bietet.

Als LED Lampe funktioniert die Luma Boost selbstverständlich auch. Die Lichtausbeute ist ganz ordentlich für 220 Lumen und man hat ein schönes, gleichmäßiges Licht vor sich. Die 4 Leuchtstufen ergänzen sich gut und so hat man die meiste Zeit ausreichend Licht auf dem Trail. Es gilbt aber eben bei Licht in meinen Augen immer; besser als viele Lumen sind noch mehr Lumen.
Wer einen Flutlichtscheinwerfer erwartet wenn er die Luma Boost anschaltet, der liegt also falsch. Sie kann aber absolut mit den Lampen in ihrer Leistungsklasse mithalten und braucht sich hier nicht zu verstecken. Die Luma Boost bringt dich, nicht nur dank der Rücklichtfunktion sicher über den Trail; durch die Stadt oder den Park allemal.

Was mir (wohl aus Gewohnheit) an der Luma Boost ein wenig fehlt, ist eine Zoom bzw. Fokusfunktion. Ich habe gerne das Gefühl noch etwas am Lichtschein “optimieren” zu können. Wenn ich ehrlich bin, gibt es hier aber wenig zu optimieren. Aufsetzen, anschalten und los.

Vom Preis sollte man sich nicht abschrecken lassen, immerhin kauft man hier eine Haube (wie die Österreicher sagen) bzw. ein Stirnband plus eine LED Lampe. Schon alleine für ein Laufbeanie oder Stirnband kann man im Laden auch mal 30€ und mehr ausgeben.

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