Unterwegs zwischen Burg Pyrmont und Eltz

Veröffentlicht von Sascha am



Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 0 Sekunden



Unterwegs mit Freunden

Am Sonntag war es soweit, der dritte Einladungslauf von Trailrunnersdog ist leider Geschichte. Der Dritte? Ja, am Sonntag startete schon der dritte Versuch nicht alleine laufen zu müssen. Nach dem beim letzten Aufruf ein Teilnehmer mit uns gelaufen ist waren es diesmal sage und schreibe sieben Stück! Auch wenn wir auf ein zahlreiches Erscheinen gehofft hatten, so hatten wir nicht wirklich damit gerechnet.

ein illusteres Grüppchen

Da das Wetter laut Vorhersage gut werden sollte planten wir noch recht kurzfristig zwei kleine Verpflegungspunkte auf die Strecke. Der erste war ganz einfach zu organisieren denn wir kamen nach gut 10 km wieder am Startpunkt und somit an unserem Auto vorbei. Für den zweiten an der Burg Eltz waren wir auch Michael angewiesen der uns mit Wasser, Iso und Salzgebäck am Parkplatz erwartete. Ein dickes Dankeschön von uns allen!

An der Burg Pyrmont

Wir trafen uns also am Parkplatz an der Pyrmonter Mühle, dem offiziellen Startpunkt des Traumpfades Pyrmonter Felsensteig. Da es sich hierbei um unseren Haus und Hofpfad handelt wussten wir dass wir auch sonntags bei gutem Wetter so früh noch ungestört von Wanderern laufen konnten. Da dort unten der Handyempfang etwas mager ist dauerte es eine Weile bis wir Esther und Sebastian zum richtigen Parkplatz gelotst hatten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch schon los.


Wir liefen den Traumpfad gegen den Uhrzeigersinn, der offiziellen Marschrichtung des Pfades. Normalerweise laufen wir immer andersherum, wollten gestern aber schon zu Beginn den „langweiligen“ Teil über die Felder mit Weitblick übers Maifeld hinter uns bringen. Das hatte zum Einen den Vorteil dass wir eine Stunde früher durch die Sonne laufen konnten und zum Anderen dass wir den Anstieg zum Sammetskopf eben als Abstieg laufen konnten.

Die Teilnehmer bei der Downhillaktion


Schon zu Beginn begannen die Jungs etwas Tempo zu machen und ließen die Mädels und mich etwas zurück… kann man machen wenn man den Weg kennt ;) Resultat war dass wir unterschiedliche Wege zum „Gipfelkreuz“ Sammetskopf nahmen. Ab hier liefen wir dann größtenteils zusammen bzw. die Schnelleren warteten nach den Ab- und Anstiegen auf den Rest.
Mit dabei war auch ein Kollege der an dem Tag seinen ersten Traumpfad laufen wollte und sich uns recht kurzfristig angeschlossen hatte. Kurz vor Ende des ersten Teils splitteten wir uns noch einmal in zwei Gruppen auf da es hier die Möglichkeit gab sich ein paar Kilometer bzw. Höhenmeter zu sparen. Esther, Doro und Sebastian wollten sich etwas schonen da sie nächste Woche noch am Nürburgring den Strongmanrun laufen wollen.

Zu fünft liefen wir noch den Schlenker an der Burg Pyrmont vorbei um dann auf dem Parkplatz auf die restlichen Drei plus Gilly zu stoßen. Gilly war neben Bonni der zweite Hund der an dem Tag die Runde mit uns gelaufen ist. Am Parkplatz füllten wir die Wasservorräte auf und verabschiedeten uns von Sebastian dem Arbeitskollegen, für ihn war hier Schluss für den Tag.
Guter Laune und bei bestem Wetter liefen wir also in Richtung Burg Eltz. 

Der Parkplatz war mittlerweile gut gefüllt und einige Wanderer machten sich auf den Traumpfad zu erkunden.
Bonni und Gilly waren von Anfang an keine Freunde so dass wir immer versuchten möglichst weit auseinander zu laufen was auch ganz gut funktionierte. Nach ein paar Kilometern wurde Bonni dann wie gewohnt etwas ruhiger und gleichgültiger.

Weiter geht es zum Eltzer Burgpanorama

Nach dem Felsensteig ging es auf die Zuwegung zum Eltzer Burgpanorama, Deutschlands schönster Wanderweg 2013.

Zuerst ging es über einen breiten Feldweg Richtung Löffelmühle um dann dem Jakobsweg zu folgen. Der, oder besser ein Jakobsweg verlauft zum Teil auf einigen der vielen Traumpfade hier in der Gegend. Gleich zu Beginn führt eine kleine Brücke über die Eltz auf einen schmalen Singletrail direkt Ufer.
Wir hielten immer mal wieder in Wassernähe an um die Hunde zu versorgen, so entstand dann auch dieses Gruppenbild, leider ohne Esther die hinter der Kamera stand.

Da im Vorfeld Stimmen laut wurden die meinten dass sie nicht sicher seien ob sie die 40 km schaffen würden bediente ich mich einer kleinen List. Ab hier wurden die noch zu laufenden Distanzen der einzelnen Etappen genannt. Von hier aus also nur noch ein kleiner 13 km Schlenker und dann mal eben 7 km zurück. Klingt besser wie „ihr habt jetzt erst die Hälfte und müsst noch mal 20 km…“

  Oberhalb von Müden führte ein schmaler Pfad steil in den Hang, der Burg-Eltz-Weg. Diese mündete in eine der vielen Kreuzwege hier in der Gegend. Hier trennte sich die Gruppe wieder da es dann doch recht steil nach oben ging. Nachdem alle eingetroffen waren und etwas verschnauft hatten ging es weiter Richtung Müdener Berg, die Ortschaft dessen Hügel wir gerade erklommen hatten. Hier führte uns der Weg bei strahlendem Himmel kurz über Asphalt durch den Ort. Etwas dahinter bogen wir auf eine Zuwegung zur Burg Eltz ab.  

Hier erwartet uns dann dieses Schild, die angegebenen 30° Gefälle stimmen zwar nicht ganz aber es ging trotzdem von nun an abwärts zur Burg. Durch die Bäume bekamen wir dann die Burg Eltz ein zweites Mal zu Gesicht, ab und an blitzte sie zwischen dem Grün hindurch.

Burg Eltz die Zweite

Wieder an der Burg war der größte Teil der Tour bereits geschafft, lediglich 7,5 km sollten uns noch vom kühlen Weizenbier trennen. Auf eigenen Wunsch ließen wir hier die beiden Mädels zurück und liefen schon voraus. Sebastian erkundigte sich noch schüchtern ob wir vor hätten jetzt schneller zu laufen oder wie gehabt etwas langsamer. Er hatte Bedenke da er schon eine Weile nicht mehr weiter als 30 km gelaufen war. Als wir sagten dass wir das Tempo der Tour nicht wirklich anziehen wollten schloss er sich uns an. Oder besser gesagt wir mussten versuchen an ihm dran zu bleiben.

Er entwickelte auf einmal eine ordentlich Drang zum Auto zu kommen und machte ordentlich Tempo. Hatte er sich doch die ganze Tour über schon mit den Mädels an den Anstiegen zurückgehalten. Taktik ist aufgegangen würde ich sagen.

Zurück zur Pyrmonter Mühle


Als wir dann am Parkplatz der Pyrmonter Mühle ankamen wartete dann auch schon Matthias auf uns, er hatte an der Ringelsteiner Mühle kehrt gemacht da er erst ein paar Tagen vor der Tour seine Erkältung losgeworden war.   Bei einem kühlen Erdinger und einer Salzbrezeln liesen wir den Lauf dann ausklingen bevor sich wieder jeder in Richtung Heimat aufmachte.

Vielen dank an dieser Stelle an Esther, Doro, Sebastian und Gilly, Dominik, Stefan, Matthias und Sebastian für die nette Begleitung und die interessanten Gespräche (auch wenn wir ja irgendwie alle das selbe machen hat jeder etwas anderes zu erzählen). Ein besonderer Dank geht an Michael der uns an der Burg Eltz verpflegt hat.
Bis zum nächsten Mal, egal ob bei euch oder eben wieder bei uns in der Gegend. Ich gehe davon aus dass wir uns irgendwann und irgendwo wieder sehen.

Die Tour in Zahlen:

  • Streckenlänge: 39,4 km
  • Höhenmeter: ~ 1200
  • Zeit: 5:25 h
  • Gesamtdauer: 6:45 h




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Sascha

Sascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.

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