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Ith-Hils-Ultratrail – Was man bei einem Ultra lernt ohne an den Start zu gehen…

Manchmal kommt es anders als man es plant oder sich wünscht. Bei meinem ersten Jahreshighlight – dem Ith-Hils-Ultratrail – bin ich nicht an den Start gegangen. Eine Schleimbeutelentzündung unter der Achillessehne zwingt mich nun schon seit vier Wochen zu einer Laufpause. Trotzdem war ich dabei, um meinen Freund und alle anderen Laufverrückten an der Strecke zu unterstützen. Es hat sich absolut gelohnt! So viel an dieser Stelle vorweg: Ihr Ultraläufer seid der Wahnsinn!

Bereits beim Start herrschte eine ausgelassene Stimmung – von Müdigkeit war bei den 06:00 Uhr – Startern keine Spur und so machten sie sich sehr früh auf den Weg zum Ith-Hils-Ultratrail. An der ersten Getränkestation kamen die ersten zehn Läufer fast gemeinsam an und waren noch so frisch, dass sie sich gar nicht lange aufhielten. Anders sah das beim den folgenden Verpflegungspunkten aus: mit Genuss wurden Schmalzbrot, Kekse, Weingummi, Obst und Kartoffeln verdrückt. Niemand wirkte gehetzt –im Gegenteil, es war eine sehr ausgelassene und entspannte Atmosphäre und man lief gemeinsam weiter. Miteinander, nicht gegeneinander! Es bildeten sich kleinere Grüppchen, die sich unterstützten, Erfahrungen austauschten und vermutlich auch gemeinsam ihre Höhen und Tiefen an diesem Tag erlebten.

Ith-Hils-Ultratrail Schild

Ultralauf ist Teamwork

Überlegungen auszusteigen wurden gemeinsam diskutiert, es wurden kleine Zwischenziele formuliert („Nur noch 12 Kilometer bis zum Marathon“) und das Beobachten dieser Dynamik hat einfach unfassbar viel Spaß gemacht! Aber gerade diejenigen, die ausgestiegen sind verdienen meinen größten Respekt, denn man traf sie an der Strecke wieder – zum Unterstützen und Anfeuern der anderen Läufer. Nicht mürrisch oder enttäuscht, wie man es erwarten könnte. Stattdessen voller Energie und Freude und mit einer absolut positiven Einstellung, die einfach nur beeindruckend war. Meine anfängliche Enttäuschung nicht mit laufen zu können wich zunehmen der Begeisterung für diese Läuferschar, die einfach ihren Spaß hatten, den Lauf sichtlich genossen und ihre gemeinsamen Abenteuer an diesem Tag erlebten.

Mein Fazit als Ultratrail-Begleitung

Mein Fazit als Ultratrail-Begleitung lautet also: Lasst uns alle ein bisschen mehr „Ultraläufer“ sein, den Genuss (ja, damit meine ich auch das umfangreiche VP-Büfett), das Gefühl von Freiheit, den Zusammenhalt und das Erlebnis in den Vordergrund stellen und mit mehr Gelassenheit ans Traillaufen herangehen!

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