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Seit gut einer Woche bin ich jetzt im Besitz eines Mountainbikes. Was läge da näher als direkt mal beim 20. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon zu starten? Richtig, so ziemlich alles. Wie es mir bei meinem ersten MTB Marathon über 80 km erging, erzähle ich euch im Blogpost.

Die Woche vor dem Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon

Einiges hat sich in den letzten Woche getan. Dinge die ich noch vor nicht allzu langer Zeit entschieden von mir gewiesen hätte. Eines dieser “Dinge” habe ich am Dienstag Mittag bei Canyon in Koblenz abgeholt. Da mein Arbeitgeber es seinen Mitarbeitern dankenswerterweise ermöglich am Jobrad Programm teilzunehmen, habe ich jetzt dann auch ein Mountainbike im Keller stehen. Schon mein “altes” Endurace Rennrad war ein solches Leasingfahrzeug und ging nach dem Leasing in meinen Besitz über. Es war also wieder “Platz” auf meinem Gehaltszettel für einen Nachfolger.

Mein Exceed für den Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon
Mein neues Gefährt; Canyon Exceed CF SL 7.0 Pro Race

Da ich seit kurzem auch Mitglied im neu gegründeten Coffee & Chainrings Mountainbike Verein e.V. bin, lag die Wahl des Gefährtes relativ nahe. Eine Vereinsmitgleidschaft in einem Sportverein ist dann auch das zweite “Ding” dass ich noch vor kurzem verneint hätte. Bisher waren mir Vereinsstrukturen einfach zu starr. Starr ist bei Coffee & Chainrings allerdings maximal das Hardtail einiger Mitglieder. Passt also soweit schon mal gut in mein Konzept.

Ich fuhr also die ganze letzte Woche mit dem neuen Exceed durch die Botanik und sammelte fleißig Kilometer und Sicherheit auf dem Trail. Es ist erstaunlich wie anders (und bedrohlich) meine eigentliche Hausrunde das erste Mal wirkte. Stufen, Anstiege, glatte Steine…mit Trailschuhen alles kein Problem und quasi blind zu bewältigen. Mit Stollenreifen statt -Schuhen etwas ganz anderes.

Im interne Coffee & Chainrings Slack Kanal kam dann Ende letzter Woche Marios Start beim Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon zur Sprache und da ich an dem Wochenende keine Termine hatte, wollte ich zumindest mal vorbei schauen und ihm Glück wünschen.

Ähnlich hatte ich das ja schon bei Ansgars und Marios Start in Nickenich vor ein paar Wochen gemacht.

Coffee & Chainrings beim Massivhaus Mittelrhein Laacher See MTB Marathon

Mein spontaner Start beim 20. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon

Recht schnell war mir aber klar, dass nur Zuschauer sein und nicht selbst zu fahren irgendwie auch doof sein würde. Ich schaute also auf der Homepage des Veranstalters vorbei und studierte die angebotenen Streckenlängen.

Mit vier Distanzen zwischen 25 und 80 Kilometern bot sich da wohl für jeden etwas. Ich schwankte zwischen der Mitteldistanz mit 57 Kilometern und der Kurzdistanz mit 42 Kilometern. Meine bis dato längste Fahrt im Training lag bei knapp der auf der Kurzdistanz angebotenen Distanz. Die Höhenmeter passten auch in etwa zu dem was ich bisher gefahren war.

MTB Marathon? Nein danke. Mir zu weit.

Was also tun? Ich überlegte bis am Vorabend hin und her und war mit eigentlich sicher es nicht auf der 80 Kilometer Marathondistanz zu versuchen. Um die Kondition und Kraft machte ich mir zwar keine Sorgen und auch die 2200 Höhenmeter sind nichts was mir generell Angst macht. Zu Fuß zumindest. Dass es nicht leicht werden würde, war mir allerdings auch klar. Ich würde leiden, dessen war ich mir bewusst.

Etwas Kopfzerbrechen bereitete mir die möglicherweise für mich zu technische Streckenführung. Ich bin in technischen Downhill eine ziemliche Bremse und habe immer mindestens einen Finger auf eben genau dieser. Nach Rücksprache mit den erfahrenen Teamkollegen wusste ich dann aber, dass die Strecke nicht allzu technisch sein würde und gut zu fahren sei. Was auch immer das heißen mag, wenn Vollblutmountainbiker das so sagen.

Mut zur Lücke!

Egal, Mut zur Lücke. Zur Not würde ich das Exceed eben schieben oder tragen. Im Vorabend reifte dann doch der Gedanke es auf der 80 Kilometer Marathondistanz zu versuchen und spätestens als ich mir den Wecker so stellte, dass ich pünktlich zur Nachmeldung in Rhens sein würde, war die Entscheidung dann auch eigentlich schon gefallen.

Hier bin ich ganz klar wieder Opfer meines Größenwahns geworden. Immerhin bin ich Ultraläufer und melde mich IMMER auf der maximal möglichen Distanz. IMMER!

Vor dem Start in Rhens beim Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon

Ich war also pünktlich in Rhens und traf dort schon bei der Anfahrt auf Mario und seine Frau. Er bereitete sich und sein Bike grade auf den Start vor und ich fuhr weiter au der Suche nach einem Parkplatz.

Den Parkplatz fand ich dann auch recht flott, allerdings am anderen Ende von Rhens auf dem Parkplatz eines Discounters. Ein großer Vorteil gegenüber einem Laufwettkampf hat der Radrennen ja. Egal wie weit entfernt man vom Startbereich parkt, man hat ein Rad dabei um die Distanz zu überbrücken.

Angekommen auf dem Parkplatz montierte ich meine Laufräder am Exceed, kramte mein Zeug zusammen und bestückte die Flaschenhalter mit meinen Trinkflaschen.

CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon
Mein Race Setup für den 20. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon.

Als ich dachte ich sei fertig, rollte ich langsam in Richtung Start und Ziel um mich nachzumelden. Schon auf den ersten Metern bemerkte ich, dass ich etwas vergessen hatte und kehrte um. Das Spiel wiederholte sich ein paar Mal bis ich dann auch endlich alles hatte. Am Start und Zielbereich bekam mein Canyon Exceed dann noch seine Startnummer und ich rollte wieder zurück zum Auto. Ich hatte meine Handschuhe dort vergessen und wollte nicht ohne fahren.

Am Auto angekommen kramte ich auf der Suche nach meinen Radhanschuhe hektisch in meiner Kiste. Fehlanzeige! Ich hatte sie wohl zuhause vergessen. Jetzt war es zu spät, ich war bereits für die 80 Kilometer nachgemeldet und Tim (@ethackt) schrieb nur:

Ich habe schon mal ohne Trikot am Start gestanden. Ruhe bewahren. Du trittst ja mit den Beinen, nicht mit den Händen.

Wo er Recht hatte…

Am Start des CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon

Auf dem Weg zum Startbereich traf ich Mario wieder der sich grade etwas warm fuhr und wir rollten zusammen an den Startbogen.

Dort reihten wir uns recht weit vorne ein und warteten die restlichen 15 Minuten bis zum Start dort. Wie weit vorne wir standen merkte ich dann recht schnell. Für mich und mein Vorhaben definitiv zu weit vorne, für Mario grade weit genug.

Mario und ich in der Startaufstellung

Ich war gespannt, wie so ein Start bei einem MTB Rennen ablaufen würde, immerhin war das hier ein “echtes” Rennen mit Preisgeld und MTB Cup Punkten. Nix mit gemütlichem Volkslauf oder RTF des heimischen Rennradvereins, denn vor dem Start wurde noch der Favorit und Profi MTBer Sören Nissen vorgestellt (kannte außer mir wohl aber eh jeder) bez. interviewt.

Der Start war aus meiner Sicht allerdings relativ entspannt und ich hatte nicht das Gefühl hier den Rennraketen im Weg zu stehen. Mario war übrigens nach wenigen Sekunden außer Sicht…Ich ließ alle fein und artig überholen und schaute mir das Spektakel an.

Nach einer kurzen Runde durch Rhens ging es dann auch schon den ersten Berg hinauf. Ich ging es langsam angehen und schaute, dass ich meinen Weg fand. Etwas ungewohnt war es bergauf jemanden hinterher zu fahren und darauf achten zu müssen ob der Vordermann beschleunigte oder auf Grund des Geländes langsamer wurde. Jederzeit bereit aus den Pedalen zu klicken um nicht direkt auf den ersten 100 Metern umzufallen wie ein nasser Sack.

Die erste Abfahrt kam recht bald, etwas vorsichtig suchte ich meine Linie und wollte nichts riskieren. Um mich herum sausten routinierte Mountainbiker den Abhang runter als ich plötzlich ein Klappern am Rahmen spürte. Klasse…bereits bei der ersten Abfahrt verlor ich eine der beiden Trinkflaschen. Fing ja gut an!

Hier erkennt man wahrscheinlich den Noob, denn ich fuhr unten rechts ran und stapfte den Anstieg wieder hoch um meine Flasche einzusammeln, die war natürlich leer und der Deckel abgesprungen. Ich sammelte beides ein und spurtete zu meinem Rad. Von da an blieb die zweite Flasche leer, so konnte sie sich nicht mehr aufschaukeln.

Verpflegungspunkt 1 – Sportplatz Rhens

Bis zum ersten Verpflegungspunkt verlief die Strecke des Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathons zum allergrößten Teil im Wald und auf zum Teil matschigen Singletrails wenig breiten Wegen. Für mich als Anfänger jetzt nicht ganz unanspruchsvoll aber fahrbar. Ich dachte mir dabei jetzt nichts weiter, bis mich zwei Fahrer ansprachen ob ich die Strecke kennen und wissen würde ob das jetzt die restlichen Kilometer so weiter ginge. Teile der Strecke kannte ich zwar bereits vom Rheinburgenweg, damals lief ich ja allerdings.

Ich dachte mir noch, dass es schon sehr optimistisch sei, sich auf der Langdistanz anzumelden, wenn man nicht auf Höhenmeter steht. Immerhin warteten hier ganze 2200 davon auf uns. Da ich aber ja nicht wusste, was die typische MTB Marathon Strecke so ausmacht, fuhr ich einfach ohne darüber nachzudenken. Hilft ja nix.

Als wir dann bei der ersten Verpflegungsstaion am Sportplatz in Rhens ankamen, füllte ich meine Trinkflasche auf und aß etwas. Ich erwischte dort den letzten Schluck Iso Getränk…fand ich seltsam und auch etwas schade. So blieb mir “nur” Apfelschorle und Wasser. Reicht im Grunde ja auch.

Die beiden angesprochenen Fahrer kamen wenige Augeblicke später dann auch am VP an und erkundigten (oder besser meckerten etwas) sich ob die Strecke so anspruchsvoll bleiben würde. Es wären zu viele Trails, Singletrails und matschige Anstiege gewesen bisher. Das wäre nicht das, was sie sich unter einer Marathonstrecke vorgestellt hätten. Nunja…kann es zu viele Singletrails auf einer Strecke geben??? Meine Antwort auf diese Frage ist ein entschiedenes NEIN!

Wie dem auch sein, ab dem ersten Verpflegungspunkt wurde es dann erstmal einfacher zu fahren. Dafür mussten wir uns auf den nächsten 6 Kilometern stetig nach oben arbeiten, das Ganze auch wenig spaßigen Schotterpisten und Forstwegen. Technisch nicht anspruchsvoll aber dank der Sonne nicht weniger anstrengend. Schaut man auf der Karte, nennt sich der Abschnitt Mühlental. Zum Spazierengehen bestimmt toll.

Die Kurzstreckler kommen!

Die nächsten Kilometer hatte ich ordentlich zu kämpfen, denn kaum hatte ich den langen, gleichmäßigen Anstieg im Mühlental hinter mir rasten von hinten auch schon die ersten Mittel- und Kurzdistanzler an.

Ich weiß nicht wie man sich da als routinierte Fahrer fühlt, aber ich empfand es als sehr unangenehm als sich Gruppen von zum Teil 10-12 Fahrern (ohne Rücksicht) an mir vorbei drückten und um die Plätze fuhren. Bergauf war das dann noch halbwegs ok, als unsicherer Bergabfahrer hatte ich da echt zu kämpfen. Einfach absteigen und vorbeilassen war meist nicht möglich, da ich von beiden Seiten überholt wurde. Nur ein kleiner Teil kündigte sich dabei auch wirklich an, bevor sie mit geringem Abstand an mir vorbei drückten. Mag sein, dass ich da etwas empfindlich war, aber da hatte ich das erste Mal keine Bock mehr. Ich fühlte mich auf jedem Downhill oder Singletrail gehetzt und wurde dadurch natürlich nicht sicherer.

Verpflegungspunkt 2 – Bopparder Hamm

Der Streckenabschnitt vor dem VP 2 war fahrerisch dann für mich etwas anspruchsvoller, erstens waren da die erwähnten Kurz- und Mitteldistanzler und zweitens ging es in Serpentinen hinunter in Richtung Verpflegungspunkt am Bopparder Hamm bei Kilometer 42. Dieses Fahren von Serpentinen muss ich ganz dringend üben, das wurde mir spätestens da bewusst.

Mittlerweile hatte ich dann aber auch “schon” die Hälfte geschafft, mit 3 Stunden und knapp 10 Minuten war ich dann auch mit meiner Zeit recht zufrieden. So sehr ich wegen mangelnder Technik auf den Bergabpassagen das Nachsehen hatte, so sehr konnte ich beim bergauf fahren immer wieder Fahrer überholen. Auf den gesamten 80 Kilometern musste ich überhaupt nur 3 Mal absteigen und schieben. Jedesmal aber auch nur, weil mein Vordermann entweder den Anstieg nicht schaffte und ich zu nah an ihm dran war oder weil ich einfach nicht dran vorbei kam.

Nach dem Verpflegungspunkt ging es dann ein Weile durch die Weinberge, in der prallen Sonne versteht sich, dabei verloren wir langsam an Höhe. Natürlich wieder dank einiger Serpentinen in den Weinbergen.

Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon

Verpflegungspunkt 3 – Rheingoldhof Siebenborn

Der nächste Stopp kam dann schon recht zügig, aber auch keinen Kilometer zu früh. Dort erholte ich mich ein wenig von meinem Sturz. Sturz? Ja den habe ich bis jetzt verschwiegen.

Mein Abflug vom Rad

Ich weiß nicht mehr so genau wo ich stürzte, das muss so um Hünfeld auf einem Feldweg gewesen sein. Dort fuhr Torsten vom Orga Team des HuBUT an mir vorbei und ich schloss auf ihn auf, quatschte kurz mit ihm und war einen Moment unaufmerksam. Dieser kurze Moment genügte um eine Spurrille mitzunehmen. Mein Vorderrad stellte sich quer und ich machte einen Abflug. Ich braucht einen kurzen Moment um den Sturz zu realisieren und hörte einen Mitfahrer wie er sich nach mir erkundigte.

Ich sammelte mein Rad ein, begutachtete den Zustand. Es hatte zum Glück nichts abbekommen, mein Trikot war auch ganz und ich hatte alles an Ausrüstung am Mann. Mein Schulter tat etwas weh und mir klingelten die Ohren. Kurzer Bodycheck und zwei Mal tief durchgeatmet und ich saß wieder auf dem Rad. Außer Schürfwunden und einer geprellten Schulter hatte ich nichts. Die tut heute übrigens schon nicht mehr weh.

Am Verpflegungspunkt bei Kilometer 58 entstand dann auch mein zweites Bild während dem Rennen. Schmutzig und schon ziemlich abgekämpft. 58 Kilometer, 1800 Höhenmeter und einen Sturz hatte ich da schon in den Knochen.

Orange Mud Gear Vest beim Biken
Ob das Bild geeignet war zu zeigen, dass ich Spaß hatte an dem Tag, weiß ich nicht.

Von hier aus ging es dann auch flott wieder in den Wald, dort waren die Temperaturen halbwegs erträglich und die Bäume schützen vor der Sonne. Davon hatten wir nämlich den ganzen Tag mehr als ausreichend. Bei knapp 30 Grad Celsius sollte man eigentlich keinen Outdoorsport machen, aber wann halten wir uns da denn schon dran?

Ab Kilometer 60 folgten wie eine Zeit lang der Strecke vom ersten Abschnitt. Mir kam das sehr gelegen, da ich so schon wusste was auf mich zu kam und etwas sicherer fahren konnte. Das machte die Fahrt ohne Handschuhe aber nicht wirklich angenehmer, denn mittlerweile hatte ich das Gefühl quasi ungedämpft unterwegs zu sein. Meine 100 Millimeter Federgabel am Exceed kam mir vor wie starr und mir taten die Hände weh. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die Gabel nicht richtig eingestellt ist. Schon praktisch, wenn man den Teamkollegen einfach die Symptome schildern kann und die dann quasi sofort wissen wo der Fehler liegt.

Abgesehen von den Schmerzen beim Greifen des Lenkers verliefen die letzten Kilometer ohne große Zwischenfällen und Besonderheiten. Gut…der verdammte Anstieg bei Kilometer 66 hätte echt nicht sein müssen. Der war zwar nur maximal 800 Meter lang, zwang aber quasi ausnahmslos jedem um mich herum zum Schieben. Auch hier musste ich nur ausklicken, weil mein Vordermann zu schlingern begann und ich keinen Weg dran vorbei fand. Bis etwa 150 Meter vor Endes des Anstieges kämpfte ich mich fluchend und schimpfend nach oben, leise Gedanken an ein E-Bike machten sich breit. Zumindest taten die Hände bergauf nicht weh…dafür rasselte die Lunge und die Beine brannten. So in der Nachbetrachtung schon recht geil…

Finish beim Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon!

Als ich dann zum zweiten Mal am Sportplatz in Rhens vorbei kam, wusste ich, dass es nicht mehr weit sein konnte. Der Rasensprenger spendete noch eine kurze Abkühlung und gab noch mal Kraft.

Ehe ich es mich versah bog ich auch schon auf die Zielgerade ein und kam nach 5 Stunden und 48 Minuten im Ziel an.

Ich hatte nach meinem ersten Rennradmarathon über 200 Kilometern jetzt auch meinen ersten MTB Marathon mit 80 Kilometern beendet. Getreu dem Motto der Veranstaltung “Beat the Beast”, hatte ich das Biest bezwungen. Ich hatte alle noch so technischen Abschnitte mehr oder weniger gemeistert und hatte bis zum Schluss ausreichend Körner für die Anstiege. Trotz Sturz, vergessener Handschuhe und einer miserabel justierten Federgabel war ich aus eigener Kraft ins Ziel gefahren.

Erstaunlicherweise war ich noch nicht mal Letzter der Marathonwertung und habe unterwegs auch einige Kurz- und Mitteldistanzler am Berg stehen lassen. Jetzt muss ich nur noch bergab etwas sicherer werden, schätze ich.

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