#allebekloppt in Corona Zeiten

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Lesetipp!  Empfehlenswerte Läufe für die Region und darüber hinaus

Langstreckenläufer uns speziell Ultraläufer gelten ja gemeinhin als etwas verrückt und auch sonderbar. Sie laufen bei Wind und Wetter, viele Stunden Berge hoch und runter oder auf einer 400 Meter Bahn im Kreis und jagen irgendwelchen Zeiten hinterher. Jetzt in Corona Zeiten zeigt sich ganz besonders wie bekloppt (no offense!) manch einer der Kollegen ist.

Prof. Dr. Oliver Stoll hat in der letzten Live Episode des Running Podcast betont, dass man grade jetzt wo im Grunde die Laufsaison 2020 vorzeitig beendet ist, oder zumindest die Wahrscheinlichkeit besteht, mit Zielen seine Motivation aufrecht erhalten kann. Ich habe mich durch die Tiefen des Internetz gewühlt und ein paar Läufer gefunden, die es ganz offensichtlich geschafft haben sich zu Höchstleistungen zu motivieren. Ja…das alles was ihr hier lesen werdet ist sehr, sehr bekloppt. Aber hey…vielleicht verhilft es euch ja auch zu der einen oder anderen Idee.

#balconyman

Bereits im März lief der Franzose Elisha Nochomovitz einen Marathon in Isolation. Klingt nicht außergewöhnlich? Was wenn ich dir sage, dass er ihn auf seinem Balkon gelaufen ist? Auf seinem 7 Meter mal 3 Meter großen Balkon…In der Ausgangssperre wird so mancher sehr einfallsreich. Schaut euch am Besten mal sein Instagram Profil an, denn Elisha macht so einiges auf seinem Balkon.

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„Schatz, du kannst hier nicht schlafen, ich laufe einen Ultra ums Bett!“

Dmitri Jakuchnyi aus der russischen Region Primorje ist Ultraläufer und Langdistanz Triathlet. Eigentlich wollte er im April am Marathon des Sables teilnehmen und hätte dort 250 Kilometer durch die Wüste laufen sollen. Da der MDS aber wie eigentlich alle Veranstaltungen wegen Corona abgesagt wurde, musste eine Alternative her. Wer denkt da bitte nicht sofort daran 100 Kilometer um sein eigenes Bett zu laufen? Eben! Achja…nach 10 Stunden und 19 Minuten war Dmitri übrigens im ähm Ziel.

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Niemand hat vor 1000 Runden durch seinen Weingarten zu laufen!

Die 100 Kilometer hat Österreicher Michael Rechberger noch vor sich. Der Arzt aus Helfenberg bezeichnet sich selbst als Hobbyläufer und will am 30. Mai mit seinem 100 (1000 Runden a 100 Meter) Kilometer Solo Run durch den eigenen Weingarten Schutzmasken für seine praktizierenden Kollegen sammeln bzw. bittet um Spenden solcher Masken. Wie auch hierzulande sind diese schützenden Masken nämlich Mangelware und gerade medizinisches Personal ist tagtäglich vielen Infektionsherden aka Patienten ausgesetzt. Ohne Masken ein gefährliches Spiel. Ganz unbedarft was das Ultralaufen angeht ist Michael Rechberger übrigens nicht, in der DUV Statistik Datenbank taucht er 2013 und zuletzt 2019 mit jeweils einen Finish bei den 100 Kilometern von Biel auf.

Spendenlauf für die Nürnberger Tafel

Alexander Weigel hat ebenfalls seit Mittwoch 100 Kilometer in den Beinen. In der Liga der bekloppten wohl ein recht beliebte Distanz.

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Der Trail Runner aus Freystadt hatte es sich zur Aufgabe gemacht den Paul-Pfinzig-Rundweg unters Stollenprofil zu nehmen. Dieser Rundweg ist knapp 100 Kilometer lang und hat harte 2400 Höhenmeter auf Lager. Schaut man sich das Profil der Strecke an, dann warten da einige fiese Anstiege.

Alexander Weigel wollte mit diesem Ultralauf darauf aufmerksam machen, dass Einrichtungen wie die Tafel e.V. grade jetzt in diesen, für viele Menschen auch finanziell schwierigen Zeiten besonders wichtig sein. Sein Lauf war darum kein reines „Vergnügen“, sondern hatte auch das Ziel 5000€ in Form von Spenden zusammeln. Während ich diesen Beitrag schreibe und auf die gofundme Kampagne schaue, erblicke ich dort den stolzen Betrag von 8728 €. Wow!

Lesetipp!  Westerwaldlauf Rengsdorf 2014

Auf seinem Youtube Kanal erklärt Alexander warum er auf die Idee kam diese Aktion zu starten.

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Mehr Motivation und Inspiration

Zum Abschluss noch eine Leseempfehlung drüben bei People Abroad dort hat Heiko einen Blogpost zu „Virtuelle Läufe & Laufsport trotz Corona“ geschrieben. Dort findet ihr mit Sicherheit auch noch den einen oder anderen Tipp.

Und jetzt, rein in die Laufschuhe oder aufs Bike und raus mit euch!

Hast du noch eine inspirierende, verrückte oder interessante Geschichte entdeckt? Dann schreib mir eine Mail an info@trailrunnersdog.de

Quellennachweise.

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8 Gedanken zu „#allebekloppt in Corona Zeiten“

  1. Pingback: Endurance Talk mit Thomas vom Running Podcast - meinsportpodcast.de

  2. Pingback: #allebekloppt in Corona Zeiten - es geht weiter! | TrailRunnersDog.de

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Sascha Rupp

Ich laufe gerne weit und lange, mittlerweile fast ausschließlich abseits der Straße und meist weit weg von Asphalt. Trailrunning ist meine Art zu laufen, denn auf dem Trail oder im Wald, da finde ich Ruhe und Entspannung. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert, Distanz ist was mich reizt.