Und zack ist der Februar auch schon vorbei und wir befinden uns im März. Krass… im nächsten Rückblick ist dann auch das erste Quartal schon wieder um. Aber was stand im Februar an? Richtig, der Schängelland Ultramarathon, mein erster offizieller Lauf und Ultramarathon seit einer gefühlten Ewigkeit.

Alles, was die letzten Tage so durchaus tolles passiert ist, wird natürlich vom Angriffskrieg Putins auf die Ukraine überschattet. Ich möchte an dieser Stelle auf den Spendenlauf von Alex Holl hinweisen und hier noch einmal betonen, dass Krieg keine Lösung ist und die Souveränität eines jeden Landes zu respektieren ist. Ich weiß allerdings, dass meine Worte keinerlei Einfluss auf das aktuelle Geschehen haben werden. Die Aktion von Alex und die gesammelten Gelder allerdings hoffentlich schon.

Das Training

Seit November trainiere ich ja bekanntlich mit dem KI-Coach von Enduco und habe mich so komplett in fremde Hände geben, um mich auf die 50 Kilometer rund um und durch Koblenz vorzubereiten. Das eine oder andere Mal war ich skeptisch, ob das alles so für mich funktionieren würde, denn in meinem Kopf gehören zu einem Ultra-Training deutlich mehr lange Läufe als mir der Coach verordnet hat.

Anstelle von Läufen über 2 Stunden, standen dafür recht häufig Intervalle in allen möglichen Varianten auf dem Plan. Tempodauerläufe, Strides, Pyramidenintervalle und eben 2/3 der Zeit langsame Regenerationsläufe. Im Schnitt 20 Einheiten pro Monat und 660 Kilometer seit November, ohne die 50 vom Wettkampftag. Alles in allem also alles recht solide, ohne mich dabei zu überfordern.

Beim Schängelland Ultra hatte ich dann, mit Tom, die perfekte Begleitung (sagt man ja eh immer, aber hier stimmts ;) ) und viel Spaß auf den von Benjamin gescouteten Kilometern um und durch Koblenz. Da waren Ecken dabei, die kannte ich nicht und andere Ecken kannte ich entweder aus dem Auto oder vom Sattel aus.
Die Veranstaltung selbst war liebevoll organisiert und angenehm unaufgeregt. Start war um 09:01 (weil der Benni sich beim Briefing verquasselt hatte) und dann gings auch schon los. Mit dem Wetter hatten wir nach den Tagen davor, mit Hagel und zum Teil Starkregen und echt viel Wind, extremes Glück. Anfangs recht kalt, aber sonnig wurden es dann angenehme 10 Grad (denke ich) und weiterhin Sonnenschein ohne auch nur eine Wolke am Himmel. Kann man bei seiner Premiere als Veranstalter Ende Februar mehr Glück haben? Ich denke nein.

Sehr langer Lauf
Sascha 27.02.22
49,64 km 7:23 min/km 145 bpm 161 Watt
tredict.de

Auch wenn es hinten raus nicht leicht war, hatte ich einen tollen Tag auf der Laufstrecke, auch wenn ich jetzt froh bin wieder mehr im Wald laufen zu „dürfen“ ;). Wobei… grade der letzte Streckenabschnitt war wirklich größtenteils landschaftlich wirklich schön und abwechslungsreich.

Sollte die Veranstaltung wiederholt werden, bin ich dabei und wer aus der Gegend kommt, sollte es ebenfalls sein.

Unsere Zielzeit lag übrigens bei 6:21, hatte erst unterwegs festgestellt, dass ich (Wettkampfnoob) noch die Autopause drin hatte.

Der Podcast

Mit drei (veröffentlichten) Episoden und zwei weiteren, die dann im März kommen, war es auch wieder ein „guter“ Podcast Monat.

Mit Nicolas Wöhrl als Gast hatte ich mir einen Podcastkollegen und Triathleten in den Podcast eingeladen. Seinen Podcast „Methodisch inkorrekt“ höre ich jetzt schon viele Jahre und freu mich auf jede neue Ausgabe. Da hatte ich mal wieder einen kleinen Fan-Moment.

Auch Franzi war wieder zuhören, denn sie und Muggi trainieren ja aktuell auf ihren ersten 50 Kilometerlauf am Harz. Die Harzquerung startet am 30.04. in Wernigerode und ist mit maximal 920 Startern keine kleine Veranstaltung.

Zu guter Letzt war in Episode 147 ein „alter Bekannter“ erneut zu Gast. Der Tree-Athlete Felix Weber erzählt von seiner Stempeljagd im winterlichen Harz.

Ausblick

Was mein Training angeht, werde ich erstmal wieder vermehrt im Wald und auf Trails unterwegs sein. Das ganze weiterhin unterstützt durch den KI-Coach von Enduco, aber eben doch etwas freier. Ich bezweifle, dass ich da dann immer alle Pulsziele erreichen kann und nicht „überpace“. Aber hey… die nachfolgenden Trainingseinheiten dann anzupassen wird dann die Aufgabe vom Coach werden.

Für den Podcast warten noch eine Episode mit Anna Hahner und eine mit Volker Brusius auf ihre Veröffentlichung. Ida-Sophie befindet sich aktuell im Trainingslager und wird von dort dann auch im März berichten.

Um keine Episoden zu verpassen, abonniert am besten direkt den Podcast oder sucht ihn im Podcastverzeichnis eurer Wahl.

Es bahnt sich außerdem grade eine etwas größere Kooperation mit einem Fitness / Health Device Hersteller an, über den ich dann in den nächsten Podcastepisoden ebenfalls sprechen werde.

Fundstück

Nicht mehr ganz aktuell, aber noch immer tolle Bilder und Story. Schaut euch da gerne auch die anderen „impossible routes“ an.

An Bord eines Kleinflugzeugs mit drei Canyon Endurace-Rädern und einem Minimum an Vorräten, um die Gewichtskapazität des Flugzeugs zu erreichen, beginnt Tag 1 (von 3) auf der Impossible Route: Trans Appalachia. Das Ziel ist es, 460 Meilen (ca. 740 km) und 38.000 Höhenmeter auf der Lost Roads Route zu bewältigen. Die Mission besteht darin, längst vergessene, von der Natur zurückeroberte alte Bergstraßen, Pfade und Eisenbahnlinien zu verbinden – über neblige Berge, staubige Tunnel und überwucherte Schotterwege – und zwar von Westen nach Osten, von den wichtigsten Häfen im Ohio River Tal bis zum Hafen von Richmond.

Jeder Fahrer hat 40 Dollar in der Tasche. Werden Jeremiah Bishop, Tyler „Vegan Cyclist“ Pearce und Travis Longfellow es bis zu ihrem Ziel schaffen, bevor ihnen Essen und Wasser ausgehen?

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Sascha Rupp

Ich laufe gerne weit und lange, mittlerweile fast ausschließlich abseits der Straße und meist weit weg von Asphalt. Trailrunning ist meine Art zu laufen, denn auf dem Trail oder im Wald, da finde ich Ruhe und Entspannung. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert, Distanz ist, was mich reizt.View Author posts